Der größte sportliche Wunsch wurde Max Wegner im Jahr 2022 erfüllt: Der Aufstieg in die 3. Liga mit dem VfB Oldenburg. Er spricht darüber, was er sich für das Jahr 2023 sportlich und persönlich wünscht, was er als große Stärke des VfB bezeichnet und über ein ganz spezielles „Sahnehäubchen“.
Herr Wegner, wie wird Weihnachten bei Ihnen zuhause gefeiert?
Max WegnerWir feiern Weihnachten traditionell. An Heiligabend bin ich gemeinsam mit meinen Geschwistern bei meinen Eltern in Lübbecke. Wir essen zusammen, meist Raclette und auch der Kirchgang gehört bei uns dazu. Am ersten Weihnachtsfeiertag sind wir bei den Eltern meiner Lebensgefährtin, am zweiten Feiertag dann bei meiner Oma, worauf ich mich ebenfalls jetzt schon sehr freue. Bei uns steht an Weihnachten die Familie im Vordergrund.
Sind Sie mit Blick auf das Jahr 2022 sportlich wunschlos glücklich oder hätte etwas besser laufen können?
WegnerEs wäre ja fast vermessen, wenn ich von besser spreche. Wir sind aufgestiegen und haben uns, aber sicher auch vielen Menschen in der Region, damit eine riesige Freude gemacht. Mittlerweile sind wir in der 3. Liga angekommen. Dass man gerade als Aufsteiger noch nicht die große Konstanz hat, ist keine Überraschung. Natürlich wären einige Punkte mehr möglich gewesen, aber letztlich stehen wir über dem Strich, das zählt.
Wenn wir auf das Jahr 2023 vorausschauen: was sind sportlich für den VfB und persönlich für Sie Ihre wichtigsten Wünsche?
WegnerFür uns als VfB Oldenburg natürlich der Klassenerhalt. Dafür werden wir alles geben und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir es packen. Für mich persönlich? Klar, ich möchte gerne verletzungsfrei bleiben und darüber hinaus sind wir noch im Niedersachsenpokal dabei, stehen dort im Halbfinale. Wenn wir den Einzug ins Finale schaffen, wollen wir es natürlich auch gewinnen. Das Erreichen des DFB-Pokals wäre das Sahnehäubchen, aber über allem steht der Klassenerhalt.
Würden Sie sich wünschen, im Sturm noch mehr Unterstützung zu erhalten?
WegnerUnsere große Stärke ist der Zusammenhalt. Wir sind eine eingeschworene und gute Truppe. Das sind alles gute Jungs und jetzt kommen einige aus teils längeren Verletzungen zurück, das wird uns noch besser machen.
Wie viele eigene Tore wünschen Sie sich bis zum Saisonende?
WegnerSo viele wie möglich. Ich möchte am Ende zweistellig getroffen haben und bin auf einem guten Weg. Aber, ganz ehrlich, wenn wir die Klasse halten, ist mir ganz egal, ob ich überhaupt noch ein Tor schieße, denn am Ende zählt nicht der Erfolg des Einzelnen, sondern der Erfolg unserer Mannschaft.
Max Wegner wurde am 24. März 1989 in Lübbecke (Nordrhein-Westfalen) geboren. Der Stürmer kickte in der Jugend unter anderem für Arminia Bielefeld und Hannover 96. Im Jahr 2009 wechselte er als 20-Jähriger zum damaligen Regionalligisten SV Wilhelmshaven. Zwei Jahre später zog es zu Werder Bremen II, wo der heute 33-Jährige vier Jahre lang unter Vertrag stand. Es folgten Stationen bei Erzgebirge Aue, SF Lotte, SV Meppen, RW Essen und Fortuna Düsseldorf II, ehe Wegner zur Saison 2020/21 beim VfB Oldenburg unterschrieb. Sein Kontrakt läuft noch bis Juni 2024.
In dieser Saison ommt Wegner bei 13 Einsätzen auf fünf Tore und zwei Vorlagen. Er ist der treffsicherste Spieler im Kader des Aufsteigers, der mit 16 Punkten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz überwintert. Die VfB-Spieler haben über die Feiertage frei und beginnen ab dem 2. Januar mit ihrer zweiten Phase der Wintervorbereitung. Das erste Pflichtspiel in 2023 steht am 13. Januar (19 Uhr) beim FSV Zwickau an. Das erste Heimspiel findet am 22. Januar (13 Uhr) gegen Dynamo Dresden statt.
