Oldenburg - Die magische Grenze wackelte am Freitagmorgen beim VfB-Neujahrsbruch schon bedenklich. „Die 1000 ist nicht mehr weit“, frohlockte Geschäftsführer Philipp Herrnberger, nachdem am Freitagmorgen einige Gäste der Veranstaltung des Fußball-Regionalligisten im Hotel Altera einen Mitgliedsantrag unterschrieben hatten.
„Je breiter wir werden, desto besser können wir uns gegenüber der Politik positionieren“, erklärte Herrnberger mit Blick auf die seiner Ansicht nach aktuell auf zu kleiner Flamme köchelnde Debatte um den Bau eines neuen Stadions. Die von der Stadt in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie ist am kommenden Mittwoch, 8. Februar, ab 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Alten Rathauses auf Initiative der CDU Thema bei einer öffentlichen Sitzung des Sportausschusses.
„Wir haben ein gutes Verhältnis zur Verwaltung, aber das geht für meinen Geschmack alles ein bisschen zu langsam“, sagte Herrnberger und hofft trotz der aktuell heiß diskutierten Kürzungen von Sponsorengeldern im Oldenburger Spitzensport natürlich auf eine positive Entwicklung.
„Die VfL-Frauen und die Baskets haben mit neuen Spielstätten die Chance gekriegt, sich sportlich weiterzuentwickeln“, betonte der Geschäftsführer mit Verweis auf die beiden EWE-Arenen, in denen die beiden Bundesligisten ihre Handball- und Basketball-Spiele austragen. Der VfB baut darauf, dass auch der Fußball in der Stadt durch eine neue Arena einen Schub bekommen könnte.
