Löningen - Die Basketballer des VfL Löningen sind am Sonntag mit einem 72:64-Heimsieg gegen den TV Papenburg ins Achtelfinale des Bezirkspokals eingezogen. Die Gastgeber hatten sich den Sieg mit einer guten ersten Halbzeit verdient.
Die Löninger konnten sich so für die Niederlage in der vorherigen Pokalsaison revanchieren: Im Juni des zurückliegenden Jahres hatten sie knapp das Halbfinalspiel beim TV Papenburg verloren. Beide Mannschaften waren in der Vorsaison als Meister ihrer jeweiligen Bezirksklasse (Nord und Süd) in die Bezirksliga aufgestiegen, in der der VfL Löningen Dritter und der TV Papenburg Fünfter wurde.
So ging der VfL hochmotiviert und optimistisch in das Erstrunden-Duell. Die Gäste waren etwas ersatzgeschwächt, hatten aber einen großen, dominanten Center in ihren Reihen. Den ließen die Löninger allerdings mit einer aggressiven Verteidigung gar nicht erst ins Spiel kommen. Da der Gastgeber auch mit den Halbfeldwürfen Erfolg hatte, führte er zur Halbzeit bereits mit 40:28.
Die Löninger wussten, dass die Gäste nach dem Seitenwechsel versuchen würden, eine Aufhohljagd zu starten. Mit großem Einsatz schafften die Papenburger es dann auch, noch einmal gefährlich nahe an den Ausgleich heranzukommen.
Nachdem sich die Mannschaften im dritten Viertel 17:17 getrennt hatten, wurde es in den letzten Minuten des vierten Viertels spannend: Der Vorsprung der Gastgeber war deutlich geschmolzen. Aber Justus Krause (mit zwei gezogenen „Offense Fouls“, also Offensiv-Fouls) sowie Nils Drees mit einem „Tipp-In“ nach Freiwürfen (einem aus dem Ring gesprungenen, mit den Fingern in den Korb beförderten Ball) sorgten für die Entscheidung. Zumal die Löninger an der Freiwurflinie keine Nerven zeigten.
Nun warten sie gespannt auf die Auslosung des Achtelfinals. Unter den Teams sind noch „Kracher“ aus der 2. Regionalliga, aber auch einfachere Lose wie zum Beispiel Mannschaften aus den Kreisligen.
VfL: Nils Drees (19 Punkte), Lennart Witte (17), Holger Nordmann (15), Justus Krause (8), Hannes Kalvelage (4), Max Schmücker (4), Joop Hömmen (2), Daniel Ortmann (2), Jonas Breher (1), Leon Ostermann (0), Ansgar Behne (0) und Paul Grünloh (0)
