Wildeshausen - Zwei Niederlagen kassiert, aber immerhin einen Punkt gewonnen: Nicht so erfolgreich wie erhofft verlief der Heimspieltag für die Volleyballer des VfL Wildeshausen II in der Bezirksliga. Die Mannschaft kassierte in eigener Halle zwei Niederlagen gegen den TV Baden III und gegen die VSG Aschen/Drebber. Anstatt in der Tabelle den zweiten Platz zu erklimmen, rutschte der VfL auf Rang vier ab.
VfL Wildeshausen II - TV Baden III 2:3 (25:19, 18:25, 25:20, 20:25, 11:15). Obwohl die Wildeshauser auf Andreas und Bernd Fortmann sowie Jens-Uwe Prütz verzichten mussten, hatten sie die Gäste aus dem Landkreis Verden im ersten Satz im Griff. Anschließend war es aufseiten des TV Baden mit Werner Kernebeck ausgerechnet ein ehemaliger VfL-Spieler, der zum Matchwinner wurde. Der Routinier brachte viel Ruhe ins Spiel, kratzte in der Abwehr viele Bälle und sorgte mit guten Aufschlägen für Gefahr. Dennoch hatten die Wildeshauser im entscheidenden Tiebreak alle Trümpfe in der Hand, als sie mit 9:2 in Führung lagen. Doch als dann Kernebeck zum Aufschlag ging, brachte seine Serie die Gäste zurück auf die Siegerstraße. Kleiner Trost: Durch die zwei gewonnenen Sätze bekam auch Wildeshausen in der Tabelle einen Punkt gutgeschrieben.
VfL Wildeshausen II - VSG Aschen/Drebber 0:3 (20:25, 21:25, 22:25). „Wir haben in allen drei Sätzen den Start verpennt und sind schnell in Rückstand geraten. Diesen Punkten sind wir dann bis zum Schluss vergeblich hinterher gelaufen“, berichtete VfL-Spieler Christoph Hülsmann. Besonders ärgerlich verlief das Ende des dritten Satzes, als der VfL erst drei Matchbälle abwehren konnte, dann aber durch einen sehr umstrittenen Ball den Spielverlust hinnehmen musste.
