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NWZonline.de Sport

„Für solche Momente spiele ich Handball“

22.05.2018
Frage: Frau Renner, Sie haben den VfL im Endspiel mit Ihren Glanzparaden im Spiel gehalten. Hatten Sie sich Ihren Sahnetag für das Pokalfinale aufgespart?
Julia Renner: (lacht) Ja, das sieht fast so aus. Und das gilt ganz offensichtlich auch für unsere ganze Mannschaft. Gegen Bietigheim haben wir alle zusammen einen richtig, richtig guten Tag erwischt. Das war eine großartige Teamleistung. Alle haben bei der Endrunde 2018 das eingebracht, was sie am besten können.
Frage: Dabei sah das zur Halbzeitpause noch gar nicht danach aus . . .
Renner: Wir lagen zur Pause mit 12:16 zurück und in der Kabine habe ich nur gedacht: Mmh, mal gucken, was wir noch hinbekommen. Wir haben es dann einfach nur gemacht. Nach dem schnellen Fünf-Tore-Rückstand unmittelbar nach Wiederanpfiff haben wir uns super herangekämpft. Das war nur noch geil. Was dann bei uns ab Mitte der zweiten Halbzeit abging, war einfach sensationell. Für solche Momente spiele ich Handball.
Frage: Sie waren schon bei den Pokalsiegen des VfL 2009 und 2012 dabei. Auch in Stuttgart 2018 nahmen Sie mit Ihrem Team wieder die Außenseiterrolle ein. Ziehen Sie mal einen Vergleich.
Renner: Oh, alle drei Siege lassen sich schwer vergleichen. Es waren immer andere VfL-Mannschaften und natürlich auch andere Gegner.
Frage: Versuchen Sie es!
Renner: Okay. Der Pokalsieg gegen Bietigheim fiel in diesem Jahr vielleicht noch ein bisschen überraschender aus als die Erfolge 2009 und 2012. Diesmal verfügten wir wirklich nur über einen Minikader und hatten viel Verletzungspech, während Bietigheim als eine der besten deutschen Teams durchgängig gut besetzt war. Und ich denke, vor dem Finale hatten die meisten Zuschauer wohl nur auf Bietigheim als neuen deutschen Pokalsieger gesetzt.
Otto-Ulrich Bals
Redaktionsleitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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