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Niedersächsischer Fairness-Cup So fair und unfair sind Oldenburgs Fußballer

Auch Chefcoach Fuat Kilic (sah hier Gelb beim 1:1 im Regionalliga-Derby beim SSV Jeddeloh) trug seinen Teil dazu bei, dass der VfB Oldenburg aus Sicht der Stadtteams den letzten Platz in der Fairness-Tabelle der Hinrunde belegt.

Auch Chefcoach Fuat Kilic (sah hier Gelb beim 1:1 im Regionalliga-Derby beim SSV Jeddeloh) trug seinen Teil dazu bei, dass der VfB Oldenburg aus Sicht der Stadtteams den letzten Platz in der Fairness-Tabelle der Hinrunde belegt.

Imago/Rojahn

Oldenburg - Fair, fairer, VfL II: Die Bezirksliga-Fußballer von der Oldenburger Alexanderstraße sind in dieser Saison bis jetzt die fairsten im Kreis Jade-Weser-Hunte. Im Bezirk Weser-Ems steht Rang drei hinter den Kreisligisten VfL Oythe (Kreis Vechta) und SV Bokeloh (Emsland) zu Buche. Das ergab die Auswertung vom VGH-Fairness-Cup des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV). Ausgewertet wurden insgesamt 945 Teams von der Kreisliga bis zur Bundesliga.

So sehen Sieger aus: Vor einem Jahr sicherte sich das GVO-Team zum vierten Mal den Titel. Daniel Werner (vorn, mit silberner Schuh-Trophäe) wurde mit acht Treffern Torschützenkönig.

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Die Fairspieler

Der VfL II kassierte bislang nur 18 Gelbe Karten, davon gingen zwei auf das Konto des Trainerteams. Mit 1,059 Strafpunkten (18 Strafpunkte/17 Spiele) liegt die Oberliga-Reserve in der Gesamtwertung auf Platz 16. Fairstes Team in Niedersachsen ist Kreisligist TSV Auetal (Wert: 0,462). Auf Platz zwei im Bereich Jade-Weser-Hunte liegt der FC Ohm­stede. Der Kreisligist war in der vergangenen Saison die fairste Mannschaft des Kreises gewesen. Bis zur Winterpause sammelte der FCO in 17 Partien 20 Gelbe Karten (eine für das Trainerteam) und steht damit in der Gesamtauswertung auf Platz 35 (Wert: 1,176).

<p>                Derbyzeit: Der VfL II (rechts: Max Luca Brand) war in der Hinrunde das fairste Oldenburger Team. Bezirksliga-Rivale BW Bümmerstede (links: Jonathan Matondo) steht in der Strafpunkt-Statistik nicht ganz so gut da. Bild: Piet Meyer             </p>

Derbyzeit: Der VfL II (rechts: Max Luca Brand) war in der Hinrunde das fairste Oldenburger Team. Bezirksliga-Rivale BW Bümmerstede (links: Jonathan Matondo) steht in der Strafpunkt-Statistik nicht ganz so gut da. Bild: Piet Meyer

Die Verfolger

Hinter VfL II und FCO klafft aus Oldenburger Sicht eine Lücke von mehr als 200 Plätzen. Als drittfairstes Stadt-Team liegt der SV Ofenerdiek auf Rang 253 (Wert: 2,0). Der Kreisligist kassierte in 17 Spielen 34 Gelbe Karten (eine für die Bank). Dicht dahinter folgt Ligarivale SWO (Platz 283), bei dem 30 Gelbe Karten (eine fürs Funktionsteam) und eine Rote Karte eine Summe von 35 Strafpunkten ergeben (Wert: 2,059). Bezirksligist GVO liegt auf Platz 318 (31 Gelbe Karten/eine fürs Trainerteam – eine Gelb-Rote: 34 Strafpunkte/2,125). Knapp dahinter folgt TuS Eversten auf Rang 330. Der Tabellenführer der Kreisliga Jade-Weser-Hunte kassierte in 15 Partien 27 Gelbe Karten (drei fürs Trainerteam) sowie eine Rote Karte und kommt mit 32 Strafpunkten auf einen Durchschnittswert von 2,133.

So wird gewertet

Gelbe Karte: 1 Strafpunkt.Gelb-Rote Karte: 3 Strafpunkte.Rote Karte: 5 Strafpunkte.Nichtantritt zu einem Spiel: 10 Strafpunkte.Verurteilung durch das zuständige Sportgericht: 10 Strafpunkte.

Die Summe der Strafpunkte wird durch die Spielanzahl geteilt. Gewertet wurden alle Partien bis zur Winterpause. Karten für Trainer und Betreuer werden mitgezählt.

Die Kartensammler

Der SV Eintracht reiht sich mit 41 Strafpunkten auf Position 614 ein. In 15 Partien kam der Kreisligist auf 33 Gelbe Karten (eine für die Bank), eine Gelb-Rote und eine Rote Karte (Wert: 2,733). Bezirksligist BW Bümmerstede liegt mit 44 Strafpunkten (Wert: 2,933) auf Rang 692. Die Blau-Weißen sammelten in 15 Partien 38 Gelbe (drei für das Trainerteam) und zwei Gelb-Rote Karten ein.

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Die Rüpel

Die beiden am höchsten spielenden Mannschaften aus der Stadt waren bis zur Winterpause die unfairsten. Oberligist VfL erreicht mit 52 Strafpunkten Rang 733 (Wert: 3,059), das Team kassierte in 17 Spielen 42 Gelbe (zwei fürs Trainerteam) und zwei Rote Karten (eine für die Bank). Schlusslicht aus Oldenburger Sicht ist auf Rang 915 Regionalligist VfB (Wert: 4,167). In 18 Spielen sammelte der Drittliga-Absteiger 56 Gelbe (drei für die Bank), drei Gelb-Rote sowie zwei Rote Karten und damit 75 Strafpunkte ein.

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Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion
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