Höltinghausen - 112 Mannschaften aus 64 Vereinen mit 1200 Spielern und 250 Betreuern bei 408 Spielen – nein es ist nicht die Super-Fußball-Weltmeisterschaft des Jahres 2026 – es handelt sich vielmehr um den 19. OM-Cup für E-Juniorenspieler und -spielerinnen. In einem Monat, am 10. und 11. Juni, findet dieses, bundesweit wohl einmalige Fußball-Turnier diesmal in Höltinghausen statt.

Vergangenen Donnerstagabend, nur einen Steinwurf von den Sportanlagen des SV Höltinghausen entfernt, fand in der Gaststätte Lüken die Auslosung der Gruppen der Leistungsstufen I bis IV mit jeweils acht Teams pro Gruppe statt. Viel Prominenz hatte sich angesagt wie die Landräte Johann Wimberg, Präsident des Verbundes Oldenburger Münsterland, dessen Stellvertreter und Landrat Herbert Winkel, der Bürgermeister der gastgebenden Gemeinde Emstek, Michael Fischer, der Vize-Präsident des Deutschen Fußball Bundes, Eugen Gehlenborg, die Vorsitzenden der Fußball-Kreise Cloppenburg und Vechta, Hans-Jürgen Hoffmann und Martin Fischer, der Vorsitzende des Ausrichters SV Höltinghausen, Josef Wendeln, der Organisations-Chef Albert Böckmann, die OM-Beauftragten Ralf Böckmann und Christian Albers, sowie viele andere.

In den mit viel Stolz und Lob gefüllten Grußworten waren sich alle einig, ein derartiges Turnier sei eine große Herausforderung, die gleichzeitig eine enorm wertvolle Basis für den Fußball sei. Stellvertretend Eugen Gehlenborg: „Hier wird die Basis für den Fußball gestärkt, die Zukunft gesichert. Der OM-Cup ist kein Selbstläufer, aber es ist toll, zu erleben, wie viele Helfer hierbei stets mobilisiert werden“, sagte Gehlenborg, der darüber hinaus sehr froh ist, die kleinen Irritationen um den DFB-Präsidenten Reinhard Grindel ausräumen zu können. „Ich weiß, wie wichtig ihm die Basis und die Unterstützung der Nachwuchsarbeit ist, daher war schnell geklärt, dass er am Sonntag in Höltinghausen zum Empfang kommt und referieren wird“, so Gehlenborg.

Die Auslosung (Ergebnisse unter: OM-Cup-2017.de) nahmen vier E-Juniorenspieler des SVH vor. Sie absolvierten ihre Aufgabe als Glückfee, begleitet von viel Applaus, souverän. Zumal sie mächtig aufpassen mussten, da in einigen Leistungsgruppen mehrere Teams eines Vereins dabei waren, die so gesetzt werden mussten, dass sie sich frühesten im Finale treffen würden.

Rund acht Hektar wurden für das Zeltlager gepachtet, damit alle Spieler und Betreuer teilnehmen können, was wegen der Chancengleichheit verpflichtend ist. Am Freitag ab 14 Uhr können die für jedes Team festgelegten Plätze belegt werden. Am Ende des ersten Tages wird das WM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen San Marino gezeigt, danach wird mit einem Feuerwerk der Tag vor dem Finaltag beendet.

  Den OM-Cup 2018 richtet der TuS Lutten, den im Jahr 2019 der SV Molbergen aus..