Doch Verbandspräsident Ludger Fischer hatte gewarnt: „Das Ende kommt für viele im Gelände". So war es auch für Tina und Co. Sandra Auffarth und Svenja Hempel kassierten Minuspunkte für Verweigerungen, Vanessa Franz wurde eliminiert. Als der Star der Gruppe dann am vorletzten Hindernis ein Seitenfähnchen mitnahm und ein zweites Mal die gleiche Dummheit machte, half auch ein späterer Protest der Vietors nichts: Tinas Disqualifikation brachte das Ende aller Titelträume und den 19. Platz unter 20 Teams.
Das Doppel-Gold ging zum Ammerländer RC, mit Bernd von Essen als Spitzenmann, der auf die Sekunde genau die erlaubte Zeit von 5:24 Minuten einhielt. Auch Rastede hatte zu früh auf Silber gehofft. Katja Steinhausen gab schon am ersten Baumhindernis auf. Greit Lene Pundts und Johanna Wetjens gute Ritte reichten nicht, es fehlte eben der „dritte Mann“. 27 von 80 gemeldeten Startern schieden aus oder zogen die Nennung zurück.
Dass Reitergeist in Rastede hoch im Kurs steht, zeigte sich kurz nach dem Geländeritt in einer Kurzrede des 65-Jährigen Reinhard Krogmann (Visbek) an Schirmherrn Herzog Anton Günther: „Hoheit, ich durfte 50 Jahre in Ihrem wunderschönen Park reiten, dafür Dank und diese Flasche mit Reitergeist.“ Der Herzog fasste sich auch kurz: „Bin auch 50 Jahre dabei – trinken wir sie also gemeinsam.“
