VIELSTEDT - Manfred Meyer ist der 43. „Kavalier der Lüfte“. Der 69-jährige Oldenburger wurde am Freitagabend mit dem 1967 vom legendären Huder Kunstflug-Weltmeister Gerd Achgelis gestifteten Wanderpreis ausgezeichnet. „Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet“, sagte Meyer. Bürgermeister Axel Jahnz, der erstmals beim „Fliegerabend“ im Vielstedter Bauernhaus zu Gast war, überreichte ihm den begehrten Silberteller.
Vorjahrespreisträger Heinrich Schnieder, 1. Vorsitzender des Luftsportvereins Hude, hielt die Laudatio auf seinen Nachfolger: „Mit Manfred Meyer ehren wir einen sehr erfolgreichen Luftsportler.“ Die Liste der Erfolge, die der Oldenburger bei Motorflugwettbewerben gemeinsam mit seinem Teampiloten Reinhard Ruck errungen hat, ist lang: Vize-Weltmeister, EM-Dritter, Deutscher Meister, dreifacher Deutscher Militärmotorflugmeister, siebenfacher niedersächsischer Vereinsmeister, 18-facher niedersächsischer Motorflugmeister. „Er ist einer der besten Wettbewerbs-Copiloten Deutschlands“, sagte Schnieder, „der letzte Erfolg aus 2009 bezeichnet ihn als den Besten.“ So haben Meyer und Ruck in diesem Jahr den Tutima-Cup, an dem nur die besten deutschen Motorflugpiloten teilnehmen durften, im Navigationsflug gewonnen.
Zum Fliegerabend begrüßte Gastgeber Peter Krupp, Preisträger von 2007, im Namen der Stiftung 54 Gäste. Unter ihnen waren auch der Vize-Präsident des Landesverbandes Niedersachsen im Aero-Club, Heiko Gesierich, sowie Hudes Alt-Bürgermeister Gerold Pflug, der sich dem Kreis der Flieger seit jeher eng verbunden fühlt.
Zum Auftakt erinnerte Carl-Heinrich Schwecke in einem Vortrag an die Leistungen des 1991 verstorbenen Stiftungsgründers Gerd Achgelis: „Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen gehabt zu haben.“
