Varel - Die im Sommer in die Landesliga aufgestiegenen Volleyballer des Vareler TB finden in dieser Spielzeit einfach nicht in die Erfolgsspur. Das Team um VTB-Spielertrainer Andreas Sinke unterlag am Wochenende beim Tabellenzweiten Union Lohne mit 1:3 (18:25, 25:15, 18:25, 24:26).
Gegen gut aufgelegte Lohner, die zuvor den MTV Aurich mit 3:1 besiegten, begannen die Vareler mit der Erfolgsaufstellung aus den ersten beiden Sätzen des Aurich-Spiels, als man den Ostfriesen beim 25:17 und 25:19 keine Chance gab. „Leider funktionierte es diesmal nicht so richtig, auch wenn wir anfangs noch mithalten konnten“, so Sinke. Der VTB handelte sich eine Aufschlagserie von 8:9 auf 8:16 ein, von der sich die Friesen nicht wieder erholten.
Nach zwei Umstellungen legte der VTB in Durchgang zwei los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 7:0. Mit dem Gefühl des sicheren Vorsprungs spielten die Vareler wie aus einem Guss. Somit war der 25:15-Satzgewinn nur noch Formsache. Zum Leidwesen aller Vareler konnte man im dritten Satz aber nicht an die Leistung anknüpfen. Erneut brachten Aufschlagserien der Gastgeber den VTB ins Hintertreffen. Lohn gewann den Durchgang 25:18.
Im vierten Satz konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Gegen Ende erspielte sich Varel aus einem 21:23-Rückstand eine 24:23-Führung. Den anschließenden Satzball konnte der VTB nicht nutzen, so dass Lohne sich letztlich mit 26:24 den Satz und das Spiel mit 3:1 holte.
„Wir haben wieder gute Ansätze gezeigt. Leider fehlte uns im Block der Zugriff und auch in der Annahme und Abwehr haben wir zu wenig geholt“, resümierte Sinke. Nun will der VTB an diesem Samstag im Hössensportzentrum in Westerstede einen Sieg gegen das Nachwuchs-Team des Nordwestdeutschen Vollevball-Verbandes (NWVV) holen. „Wir haben uns nach dem Spiel bis auf Weiteres auf eine zweite Trainingszeit pro Woche verständigt, da uns in vielen Sätzen die notwendige Stabilität und Routine fehlt“, ergänzte VTB-Kapitän Christian Jünger: „Zu oft brechen wir ein und können selbst in personeller Top-Besetzung nur noch ein Notprogramm auf dem Feld abrufen, dazu ist die Liga bis auf Delmenhorst zu stark.“
