Rodenkirchen - Die Volleyballer des AT Rodenkirchen haben am Wochenende ihren ersten Saisonsieg in der Bezirksliga gelandet. Sie gewannen auswärts gegen die VG Delmenhorst/Stenum III in 123 Minuten mit 3:2 (23:25, 25:20, 25:15, 20:25, 15:13). „Das Spiel war der Wahnsinn“, sagte Spielertrainer Thomas Geil.
Im Vergleich zur ersten Saisonpartie hatte er umstellen müssen. Michael Gulich fehlte, Hannes Fuhrken kehrte überraschend ins Team zurück. Geil selbst agierte in der Mitte – wie zu seiner Zeit in Burhave. „Das war ein wenig ungewohnt“, sagte er.
Dennoch startete der ATR passabel. Im Vergleich zur ersten Partie habe das Team eingespielter gewirkt, sagte Geil. Beim Stand von 21:21 musste der ATR einen Rückschlag hinnehmen. Manuel Joachimsthaler verletzte sich und konnte nicht mehr weiterspielen. Geil stellte auf ein System mit zwei Stellern um. Durch die Unruhe infolge der Verletzung gab der ATR den Satz ab.
„Aber im zweiten Satz lief es“, sagte Geil. „Allerdings war es immer eng – wie im gesamten Spiel.“ Der ATR glich aus und gewann den dritten Satz – auch dank einer Angabenserie Julian Schwuchows. „Die Delmenhorster waren zeitweise ein wenig von der Rolle“, sagte Geil. Doch danach kämpfte die VG. Geil: „Sie hat den Spieß umgedreht.“ Sie trumpfte vor allem im Block auf und erzwang den Tiebreak.
Dort ging der ATR 4:0 in Führung. Aber erneut kam Delmenhorst zurück (5:4, 8:5). Beim Stand von 13:11 sprach vieles für die Gastgeber. „Aber wir wollten uns für unseren Aufwand belohnen“, sagte Geil. Der ATR zeigte Nervenstärke und profitierte laut Geil von der Unerfahrenheit der Gastgeber. Sie leisteten sich zwei Eigenfehler. Rodenkirchen nahm die Punkte mit.
Geil ist sich der Bedeutung des Sieges für die Moral vor der sechswöchigen Pause bewusst, zumal der Gegner spielstark gewesen sei. „Das ist eine junge Truppe, die ihre Sache richtig gut gemacht hat.“
ATR: Joachimsthaler, Cramer, Geil, Schwuchow, Fuhrken, Stöcker, Wiemer, Fuhrken, Heine, Althoff.
