Bei der Vorrunde der niedersächsischen Amateur-Box-Meisterschaften am vergangenen Sonnabend in der Weser-Ems-Halle sprang der Ehrenvorsitzende des Vereins Für Boxsport (VFB) Oldenburg, Dr. Fritz Hardach, einmal mehr als Ringarzt ein. Viel zum Einsatz kam er beim Kampfabend, der vom VFB veranstaltet wurde, erfreulicherweise jedoch nicht. Dafür durfte er sich aber in den Pausen zwischen den Kämpfen über viele nachträgliche Glückwünsche zu seinem 70. Geburtstag freuen. Der VFB-Vorsitzende Ulf Prange überreichte Hardach ein Ringarzt-Polo-Shirt nebst schmucker Krawatte.
Derweil fungierte Ulf Prange bei der Vorrunde in der Halle West als Ringsprecher und meisterte diese kniffelige Aufgabe mit Bravour. Selbst die schwierig auszusprechenden Namen der diversen teilnehmenden osteuropäischen Boxer meisterte der VFB-Vorsitzende – unterstützt von seiner Lebensgefährtin Cornelia Both – fehlerlos. Zudem lobte Prange die erstmalige Zusammenarbeit mit der Weser-Ems-Halle: „Die hat sehr gut geklappt, und auch die Resonanz mit 250 Zuschauern war für die Premiere ordentlich. Darauf können wir aufbauen.“ Angetan von dem Umfeld zeigte sich auch VFB-Aushängeschild Artur Manschos: „Es war eine tolle Atmosphäre für uns Boxer – daran hat es bestimmt nicht gelegen, dass ich gegen den Gifhorner Bukurim Tairi verloren habe.“
In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Boxsport-Verbandes weilte der frühere Boxer des VfB Oldenburg, Uwe Hamann, indes bei den Weltmeisterschaften der Box-Amateure in Mailand. Der ehemalige Spitzenboxer im Federgewicht (rund 360 Kämpfe) und heutige Bäderbetreiber in Salem am Bodensee zeigte sich von den Leistungen der deutschen Boxer in Italien angetan: „Für mich war neben dem neuen Weltmeister Jack Culcay-Keth unser Bronzemedaillengewinner, Ronny Beblik, mit seinem Löwenherz der Mann dieser WM.“
Über einen Scheck in Höhe von 3000 Euro konnte sich unterdessen Thomas Grigoleit, Leiter des Jugendleistungszentrums des VfB Oldenburg, freuen. Kurz vor dem Anpfiff der Oberliga-Spitzenpartie VfB gegen Eintracht Nordhorn (4:0) überreichte Frank Kalkbrenner, Bruder von VfB-Sportleiter Michael Kalkbrenner, im Namen der Oldenburger Firma inqolity den warmen Geldregen für die Nachwuchsarbeit der Blauen.
Großer Bahnhof für Ernst-Otto „Ötti“ Meyer: Der einstige Oberliga-Torschützenkönig – von 1949 bis 1951 in Diensten des VfB Oldenburg – staunte nicht schlecht, als er jetzt gemeinsam mit Gattin Erika und ehemaligen Kollegen des VfR Mannheim seinen Geburtsort Holzhausen nahe Osnabrück besuchte. Schließlich wurde zu Ehren des 85-Jährigen auf dem Osnabrücker Bahnhof ein Sektempfang veranstaltet.
Die U-17-Junioren des niedersächsischen Fußball-Verbandes haben bei ihrer Bulgarienreise zwei Siege einfahren können. Dem 2:1 gegen Lok Plovdiv und 3:3 gegen das bulgarische U-17-Nationalteam folgte ein 5:0 gegen Slavia Sofia. Dabei trug sich auch Heiko Visser (VfL Oldenburg) in die Torschützenliste ein.
