Heidmühle - Die Premiere auf Kunstrasen im vergangenen Jahr ist geglückt – an diesem Pfingstwochenende steht nun die 41. Auflage des Nordfrost-Cups des Heidmühler FC auf den drei Plätzen im Klosterpark an.
Insgesamt rund 32 Vereine aus nah und fern werden an dem Turnier teilnehmen, informiert Turniermanager Matthias Klaus. „Die weiteste Anreise hat wohl Tennis Borussia Berlin“, meint er. Mittlerweile würden viele Väter mit ihren Söhnen zum Turnier fahren, die als Jugendliche selbst aktiv mitgespielt haben. Für einige sei Pfingsten gleichzusetzen mit dem Nordfrost-Cup, sagt Klaus und lacht. „Viele sind begeistert, weil hier alles grün ist.“ Einmal sei ein Team aus Berlin morgens von Kühen geweckt worden: „Die kannten diese Geräusche gar nicht“, gibt er eine Anekdote preis.
„In diesem Jahr sind zwischen 70 und 75 Teams dabei“, sagt der Turniermanager vom HFC. „Das junge Klientel ist besonders stark vertreten.“ Dass immer noch Teams kurzfristig absagen und schnell wieder ersetzt werden, habe auch mit dem Spielbetrieb in den Ligen zu tun, weiß er.
„Viele Mannschaften haben bedingt durch das schlechte Wetter im Frühjahr noch viele Nachholspiele“, sagt Klaus. Diese würden natürlich vorrangig sein. Außerdem sei Pfingsten in diesem Jahr sehr früh und auch die Europameisterschaft bringe Verschiebungen mit sich: „Das Saisonende ist in diesem Jahr extrem früh.“
Der Ball rollt an diesem Sonnabend bereits ab 8.30 Uhr mit dem Turnierstart der C-, E2- und F2-Junioren. Alle Siegerehrungen finden immer im Anschluss an die Spiele statt. Um 10 Uhr erfolgt dann die offizielle Begrüßen durch den Schirmherren, Bürgermeister Gerhard Böhling, sowie Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Sport.
Um 14 Uhr beginnt das Turnier der E1-Junioren und eine halbe Stunde später fangen auch die B- und F1-Junioren an. Und als Abschluss des ersten Tages wird um 20 Uhr ein Betreuer-Freundschaftsspiel angepfiffen.
Die Turniere der A-, D- und G-Junioren beginnen am Sonntag um 10 Uhr.
