Wangerland - Spiel, Spaß und Naschereien – beim Kirschkernweitspucken kommen Jung und Alt auf ihre Kosten. Doch bevor man so wirklich starten kann, müssen natürlich Kirschen her. Dazu kann man entweder ganz klassisch Kirschen auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt einkaufen – viel schöner ist aber, Kirschen direkt vom Baum zu ernten. Die Kirsch-Saison läuft gerade.
Direkt vom Baum
„Ich klettere hoch“, sagt Paul (5) und schon ist er auf dem ersten Kirschbaum, den wir beim Spaziergang im Wangerland entdecken. Ein paar Minuten später klettert auch sein kleiner Bruder Lino (2) in den Baum und sammelt eifrig Kirschen.
„Mmmmh lecker“: Linos Kirschen wandern natürlich nicht in den Korb, sondern direkt in den Mund. Einige Kirschen schaffen es trotzdem vom Spaziergang bis nach Hause.
Dort angekommen, haben die Jungs mit Papas Hilfe und Kreide eine Weitenmessung auf die Straße gemalt. So kann genau abgelesen werden, wie weit die Kirschkerne fliegen. „Und jetzt können wir endlich essen“, freut sich Paul und befreit den ersten Kern von der Kirsche.
Mit den Kernen geht es dann an die Startlinie. „Ups, runtergeschluckt“: Lino muss das mit den Kernen noch etwas üben. Da fliegt schon Pauls erster Kern. „Ich habe einen ganzen Meter geschafft“, freut er sich und schon bald steht die ganze Familie kauend an der Startlinie und lässt die Steine fliegen.
Hurra, Spuckmeister!
Kirschkernweitspucken macht wirklich jedem Spaß und ist dazu noch superlecker. Paul schafft es sogar einmal, einen Stein 5 Meter weit zu spucken. „Ich bin der Spuckmeister“, jubelt der Fünfjährige. In unserer Familie ist er das auf jeden Fall. Dass der Weltrekord im Kirschkernweitspucken bei weit über 20 Metern liegt, erzählen wir ihm lieber nicht...
