Friesland - An diesem Pfingstsonnabend findet in der Fußball-Kreisliga IV nur ein Schmalspurprogramm statt. Angepfiffen werden die Begegnungen SG Wangerland gegen Blau-Gelb Wilhelmshaven und TuS Varel gegen SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor.

TuS Varel - SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor (Sonnabend, 13.30 Uhr, Windallee): Für die Gastgeber droht nach der letzten 2:3-Heimniederlage gegen Bockhorn II der zweite Abstieg in Folge. Nachdem der TuS vor einem Jahr aus der Bezirksliga den Gang in die Kreisliga antreten musste, werden sich die Vareler wohl oder übel in der kommenden Spielzeit in der 1. Kreisklasse wiederfinden.

Chancen auf den Klassenerhalt sind nur noch von theoretischer Natur. So muss die Elf von Trainer Bastian Röben, der – wie berichtet – in der neuen Spielzeit nur noch als Teammanager für den TuS tätig sein wird, während Rainer Hotopp (zuletzt SV Gödens) auf der Trainerbank Platz nimmt –, die beiden verbleibenden Heimspiele gegen Schwei und Sande gewinnen und die Konkurrenz aus Tettens und Bockhorn patzen (Schiedsrichter: Nico Voges).

SG Wangerland - SC Blau-Gelb Wilhelmshaven (Sonnabend, 15 Uhr, August-Hinrichs-Straße): Nach den zuletzt starken Leistungen gehen die Wangerländer als klarer Favorit in die Partie gegen den Tabellenvorletzten aus der Jadestadt. Mit einem Dreier könnte die Elf von SG-Trainer Frank Weyerts sogar bis auf den sechsten Tabellenplatz nach oben rücken. Wer hätte diese fast sensationelle Entwicklung nach der schweren Schulterverletzung von Wangerlands Torjäger Benjamin Tiegges so noch erwartet? Blau-Gelb wird sich allerdings nicht kampflos geschlagen geben, denn es bestehen bei noch vier ausstehenden Partien weiterhin noch geringe Chancen auf den Klassenerhalt (Schiedsrichter: Michael Wendland).

Rot-Weiß Sande - Heidmühler FC II verlegt. Kurzfristig verlegt worden ist die Heimpartie der Sander gegen die HFC-Reserve. Als neuer Termin wurde Mittwoch, 29. Mai, festgelegt. Anpfiff auf dem Platz an der Hermann-Schulz-Straße ist dann um 19.30 Uhr. Indes gibt es eine erfreuliche Entwicklung bei den Rot-Weißen in personeller Hinsicht: Lars Poedtke wird in Sande nun doch auch in der kommenden Spielzeit als Trainer an der Seitenlinie stehen. Vorstand und Spieler hätten ihn davon überzeugt weiterzumachen, so Poedtke.