WARDENBURG - WARDENBURG/LD - Bei der Vereinsmeisterschaft des Kaninchenzüchtervereins I 101 Wardenburg und Umgebung stand im gerade verstrichenen Jahr 2006 eine Tischbewertung auf dem Terminplan. Bei der Tischbewertung stellen die Züchter ihre Kaninchen den Preisrichtern vor. Nach der Bewertung können die Tiere sofort zurück in ihre Ställe.
Den Preisrichtern Uwe Ennen, Fredie Siemen und Wolfgang Gebauer stellten die Senioren und Jugendlichen insgesamt 187 Tiere vor. Bei den Senioren errang den Titel Vereinsmeister 2006 in der Klasse 3 Friedrich von Essen mit Lohkaninchen (havannafarbig) und 385,5 Punkten. In der Klasse 4 wurde Heinz Lütjelüschen Vereinsmeister mit Deutschen Kleinwidder (grau) und 386 Punkten. Die beste Zuchtgruppe 1 stellte Margrit Hollwege (Blaue Wiener, 385,5 Punkte). Friedrich von Essen hatte mit seinen Lohkaninchen und der gleichen Punktzahl die beste Zuchtgruppe 2. Von Werner Borchers wurde die beste Zuchtgruppe 3 mit Weißgrannen (schwarz) und 385 Punkten gestellt. Die beste Jungtiergruppe hatte Ralf Walsemann mit Deilenaar und 32/24 Punkten. Als bestes Tier der Senioren wurde eine Mecklenburger Schecke-Häsin von Walter Borchers auf den Tisch gestellt. Sie wurde mit „Vorzüglich“ (97 Punkten) bewertet. Werner Borchers und Ralf Walsemann erhielten je einen Landesverbands-Ehrenpreis. Die Kreisverbands-Preise gingen an die Züchter Sonja Dittmer, Heinz Martens und Walter Borchers.
Aber auch die Leistungen des Züchter-Nachwuchses konnten sich nach Ansicht der Jury sehen lassen. Mit seinen Thüringer-Kaninchen und einer sehr guten Bewertung von 386 Punkten erzielte Philipp Henkenberens den Titel Jugend-Vereinsmeister 2006 in der Klasse 3. Die beste Zuchtgruppe 2 stellte Nico Moormann den Preisrichtern vor. Lennart Feldhus erreichte die beste Zuchtgruppe 3. Arne Erlach stellte die beste Jungtiergruppe mit seinen Grauen Wienern (32/24 Punkte).
Das beste Tier aus dem Jugendbereich wurde den Preisrichtern von Philipp Henkenberens (Thüringer, 97,5 Punkte) vorgeführt. Den Landesverbands-Ehrenpreis erhielt Lennart Feldhus, den Kreisverbands-Ehrenpreis Arne Erlach.
