WARDENBURG - WARDENBURG/EB - Für die Wardenburger ging es am Wochenende in Ahlhorn bei den Norddeutschen Titelkämpfen im Feldfaustball um alles. Die Deutsche Meisterschaft der Schüler und Schülerinnen am 26. und 27. August in Wardenburg sollte auf keinen Fall ohne die Gastgeber stattfinden. Der Weg dorthin führte über einen der ersten drei Plätze bei der Meisterschaft in Ahlhorn. Bei strahlendem Wetter und etwa 300 Zuschauern trafen die Landkreisteams von Wardenburg und Brettorf aufeinander. Beide Teams zeichneten sich durch konzentrierte kämpferische Leistungen aus. Brettorf konnte die frühe Führung der Wardenburger aber nicht mehr ausgegleichen. Das Spiel endete 27:14 für den WTV.

Der zweite Vorrundengegner war ESV Wuppertal. Hier traten die Schächen in der Annahme über die Mitte hervor, die Wardenburgs Angreifer Patrick Alt und Kevin Büsselmann lange ausgleichen konnten. Den Vorsprung von 25:19 musste sich die Abwehr mit Julian Schödler, Florian Ehlers, Thorsten Twiestmeyer, Hergen Otten, Kevin Fleitmann und Andre Pastoor durch konsequenten Einsatz und Zuverlässigkeit erspielen.

In der dritten Begegnung gegen TV Vörde stellten die Wardenburger durch lange und platzierte diagonale Angaben auf die linke Seite ihr Können unter Beweis. Marcel Vogts Zuspiel klappte in dieser Phase des Spieltages bei den Stalterbällen wie auch beim Schussspiel. Der Endstand von 31:17 spiegelt den nie gefährdeten Erfolg wieder.

Am Sonntag im Halbfinale ging es wieder gegen den ESV Wuppertal. Die Mannschaft um Betreuer Kalle Hörnlein schien zunächst nicht ganz ausgeschlafen. Probleme in der Mittelannahme führten zum Wechsel von Marcel Vogt gegen Tobias Koslik. Es galt, einen Fünf-Punkte-Rückstand aufzuholen. Durch den taktischen Wechsel in der Mitte und eine brasilianische Aufstellung, in der der Mittelmann sich weiter hinten im Feld platziert und zum Abwehrteam zählt, konnte der Rückstand verringert werden. Erst, als auch die beiden Abwehrspieler Florian Ehlers und Julian Schödler zu ihrer Spritzigkeit zurück gefunden haben, konnte das Spiel mit 24:18 für Wardenburg umgebogen werden.

Der Endspielpartner, der TV Brettorf, wurde von den Spielern als ernster Gegner eingestuft, hatte Brettorf doch vorher den als Favoriten gehandelten Ahlhorner SV ins Spiel um Platz drei katapultiert. Die stark aufspielenden Brettorfer mit Jörn Kläner im Angriff forderten den vollen Einsatz der Wardenburger. Julian Schödler, der stärkste Abwehrspieler, hatte sich am Fuß verletzt, so dass Florian Ehlers und Tobias Koslik in der Abwehr fungierten. In diesem Spiel riss der Zweitangreifer Patrick Alt das Spiel an sich. Er punktete direkte Bälle bei den Brettorfern und zeichnete sich auch durch Schnelligkeit bei kurzen Stoppbällen aus. Mit dem 21:15 sicherten sich die Wardenburger Schüler den Norddeutschen Meistertitel.

Für den WTV spielten: Patrick Alt, Kevin Büsselmann, Kevin Fleitmann, Florian Ehlers, Thorsten Twiestmeyer, Julian Schödler, Andre Pastoor, Hergen Otten, Marcel Vogt, Tobias Koslik.