WARDENBURG - WARDENBURG/HEF - Die Fußballer vom VfL Wildeshausen bleiben weiter die Nummer eins in der Kreisliga. Auch der VfR Wardenburg konnte durch die 0:1-Niederlage dem Tabellenführer kein Bein stellen.

„Hauptsache drei Punkte nach diesem Zitterspiel“, sagte Wildeshausens Trainer Manfred Klatte nach der schwachen Partie. Da beide Mannschaften defensiv gut sortiert waren, gab es in der ersten Hälfte nur eine Chance. Nach sechs Minuten parierte VfR-Keeper Thomas Högl einen Flachschuss von Bartosz Drozdowski. In der Folgezeit plätscherte das Spiel vor sich hin.

Auch nach dem Wechsel agierte der Tabellenführer weiter schläfrig und ungenau, so dass Manfred Klatte sein Team lauthals daran erinnern musste, doch „endlich zum Ball“ zu gehen und genauer zu spielen. Es half nur wenig. Das Spiel wurde nämlich nicht besser, sondern lauter: Unzufriedenheit machte sich breit.

Die Gäste aus Wildeshausen erhöhten nach einer Stunde die Schlagzahl. Und die erste Großchance vergab Christopher Kramer nach einer Einzelaktion, als sein Schuss nur den Pfosten des VfR-Tores traf (65.).

Das Tor des Tages entstand mit einer enormen Portion Glück für Wildeshausen. Eine scharfe Hereingabe in den Wardenburger Strafraum konnten Maik Schmidt und Frank Wenzel nicht klären. Hinter den beiden Abwehrspielern lauerte das routinierte Schlitzohr Thomas Gutsche, der das Spielgerät als lachender Dritter unhaltbar ins VfR-Tor beförderte. „Das Tor war völlig überflüssig“, stellte VfR-Coach Klaus Delbanco nach der zweiten Niederlage hintereinander trocken fest. „Doch der Sieg für Wildeshausen ist verdient. Wir haben in der zweiten Hälfte einfach zu wenig getan“, ergänzte Wardenburgs Angreifer Andre Haake.

Tor: 0:1 Gutsche (77.)

Schiedsrichter: Wolfgang Hoffmann (VfL Stenum) hatte mit seinenen Assistenten Marcel Otte (TV Munderloh) und Andreas Müller (SV Achternmeer) die Partie im Griff.