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NWZonline.de Sport

Das erwartet die Läufer beim Oldenburg Marathon

19.10.2019

Wardenburg /Oldenburg Neues Jahr, neue Strecke: Seit dem Vorjahr geht der Oldenburg Marathon bei seinem Königslauf über 42,195 Kilometer neue Wege. Nach Bad Zwischenahn im Vorjahr fällt der Startschuss an diesem Sonntag (9 Uhr) am Everkamp in Wardenburg.

Aber so ganz neu ist die Strecke für viele heimische Läufer dann doch nicht, denn die erste Hälfte ist nahezu identisch mit dem Halbmarathon im Rahmen des Wardenburger Sommerlaufs. Vorsicht ist dennoch geboten, meint Ultraläufer Manfred Siebert-Diering vom Team Laufrausch, der die Strecke einem Elchtest unterzogen hat: „Es macht einen Unterschied, ob man sie im Sommer oder im Herbst läuft.“

Der erprobte Marathon-Mann war aber sehr angetan: „Die Strecke ist empfehlenswert und schön, aber teilweise anspruchsvoll und abwechslungsreich, was den Untergrund betrifft. Sicher keine Strecke für Bestzeiten.“

Wardenburger Einkaufsstraße und Glockenturm zum Start

Nach dem Start an der IGS am Everkamp laufen die knapp 400 Marathonis erst einmal durch Wardenburgs Einkaufsstraße, bevor sie das Wahrzeichen der 16 000-Einwohner-Gemeinde, den Glockenturm, umrunden. „Ein schöner Einstieg“, findet Siebert-Diering. Nach gut zwei Kilometern wird es ländlicher. Vorbei an Höfen und der Wassermühle an der Lethe geht es durch schöne Alleen rund um Wardenburg, meist auf gut zu laufenden Pflastersteinen. Nur ein kurzes Stück geht hier über einen Schotterweg. „Es läuft sich gut. Aber man sollte sich in der Mitte halten, denn teilweise wölbt sich der Weg an den Rändern etwas ab. Das ist schwieriger zu laufen“, erklärt der Experte.

Cross am Tillysee und Matschlöcher am Deich

Nach einem kurzen Abstecher in ein Wohngebiet dürfte den Läufern spätestens ab Kilometer 8,5 klar werden, dass sich die Ankündigung eines Landschafts-Marathons nicht nur auf die Umgebung bezieht, sondern auch auf den Untergrund. Am Tillysee hat die Strecke nach dem Regen der letzten Tage schon einen crossigen Charakter. Das ist aber nur ein Vorgeschmack. Von dort geht es erstmals auf den Deich. Hier ist der Untergrund zwar etwas fester, zu Tempoläufen lädt das unebene Geläuf aber trotzdem nicht ein. Ab Kilometer 12 wurde es für Siebert-Diering dann so richtig schmutzig: Hier reiht sich Matschloch an Pfütze und macht ein gleichmäßiges Laufen schwer. „Wenn das in den nächsten Tagen weiter regnet, wird das eine spaßige Angelegenheit. Etwas für echte Genießer“, grinst der erfahrene Trailläufer.

Kurzes Asphaltstück mit Autobahnbrücke

Ab Kilometer 15 geht es auf der Huntloser Straße erstmal auf Asphalt weiter. „Nach der Passage an der Hunte entlang ist das schon eine Erholung“, meint Siebert-Diering. Die wird kurz vor Erreichen der 18-Kilometer-Marke unterbrochen: Hier muss die Autobahn überquert werden. Eine von nur drei kleinen Steigungen. Nach halbgelaufener Distanz geht’s wieder am Startpunkt vorbei, erneut auf den Deich – diesmal in Richtung Oldenburg.

Höhepunkt im Schlossgarten...

Nach gut sechs Kilometern stoßen die Läufer auf den Niedersachsendamm und hier auf die zweite und dritte Steigung. Dann geht’s am Olantis-Schwimmbad vorbei zu einem besonderen Höhepunkt des diesjährigen Marathons: den Schlossgarten, in dem befestigte Wege warten. „Es macht einfach Spaß, durch dieses schöne historische Parkgelände zu laufen“, schwärmt Siebert-Diering.

... und auf dem Stadtkurs ins Ziel am Schloss

Anschließend geht es auf den Schlosswall und damit auf das letzte, durchgehend asphaltierte Viertel der Strecke. „Die Zehn-Kilometer-Runde finde ich einfach super, weil man immer wieder sternförmig auf den Pferdemarkt zuläuft“, lobt der 51-Jährige: „Nach der Einsamkeit auf den ersten 30 Kilometern werden die Zuschauer die Läufer auf den letzten Kilometern ins Ziel tragen“, ist er sich sicher. Die Ziellinie wartet – das hat sich dann doch nicht geändert – vor dem Schloss.

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