Wardenburg/Sandkrug - Junge versierte Dribbelkünstler, erfahrende Fußballoldies, spannende Spiele und schöne Tore sahen Teilnehmer und Zuschauer des Worldwide Soccer Cup in der Großraum-Sporthalle an der Schultredde in Sandkrug. Erst jetzt erreichten die Redaktion Informationen zu dieser Veranstaltung, die bereits vor den Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Epidemie vom Integrationsdienst des Malteser Hilfsdienstes, der Flüchtlingshilfe Wardenburg und vom Kreissportbund auf die Beine gestellt wurde. Anlass war das Jubiläum 750 Jahre Wardenburg.
Neun Fußball-Mannschaften mit und ohne Vereinszugehörigkeit nahmen an diesem Multikulti-Turnier teil. An den Start gingen die Teams Freier Adler Wardenburg, Rewis 1, Rewis 2, Pro Asyl Barnstorf, Team Ultimate, TV Munderloh, TURA 76, SV Tungeln und Ahlhorner Sportverein.
„Alle Mannschaften zeigten ein mitreißendes Spielniveau“, berichtet Detlef Bollmann von der Steuerungsgruppe der Flüchtlingshilfe Wardenburg. Als Turniersieger ging das junge Team vom Ahlhorner Sportverein hervor, das laut Bollmann „spieltechnische, souveräne Leistungen aufs Parkett zauberte“. Als bester Spieler wurde Aid Hamid vom Ahlhorner Sportverein gekürt. Als bester Torwart ging Lars Zimmermann vom SV Tungeln vom Platz.
Als Stadionsprecher fungierte Jürgen Steffens. Für das leibliche Wohl sorgte Carmen Hendricks in ihrem Bistro mit warmen Speisen und Getränken. Angehörige der Spieler hatten dagegen Kaffee und Kuchen vorbereitet und gegen eine Spende verteilt.
„Sowohl die Schiedsrichter als auch die Mannschaften haben zurückgemeldet, dass der Worldwide Soccer Cup ein harmonisches und faires Turnier war“, teilt Mareike Appel vom Kreissportbund mit.
Bollmann: Alle seien sich am Ende einig gewesen, so ein tolles Turnier müsse wiederholt werden.
