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VfL Oldenburg startet Vorbereitung Was Trainer Patrick Degen kritisiert, fordert, glaubt und will

Mit klarem Blick will Patrick Degen Dinge verändern, um eine bessere Saison als 2023/24 zu spielen.

Mit klarem Blick will Patrick Degen Dinge verändern, um eine bessere Saison als 2023/24 zu spielen.

Piet Meyer

Nürnberg - Mit dem Glauben an eine Steigerung gegenüber der vergangenen Saison und der Forderung nach mehr Einsatz und Fokus im Training bittet Patrick Degen seine Fußballer vom VfL Oldenburg an diesem Montag zum Start der Vorbereitung auf die neue Oberliga-Spielzeit. Wie in den vergangenen Jahren gab es beim Tabellenzehnten der abgelaufenen Saison auch diesmal einerseits einige Abgänge von Stammkräften und andererseits auch einige spannende wie vielversprechende Verpflichtungen.

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Das denkt Degen

„Natürlich tun Abgänge wie die von Moritz Brinkmann oder Ermal Pepshi weh. Sie haben aber Ehrgeiz, Disziplin und auch eine Qualität, mit der sie mehr als Oberliga spielen können“, hebt Degen zwei Akteure hervor, die jetzt ihr Glück in der Regionalliga versuchen wollen. Brinkmann folgt mit zwei Jahren Abstand Zwillingsbruder Simon zum SSV Jeddeloh. Pep­shis Wechsel zu seinem Jugendverein VfB Oldenburg wurde gerade vermeldet. „Wir haben aber trotz der regionalen Konkurrenz einige sehr gute Oberliga-Spieler halten können“, betont Degen und beteuert: „Das stimmt mich für die kommende Saison positiv.“

Er verlässt wie insgesamt zwölf Spieler in dieser Saison den VfL Oldenburg: Fynn Friedrichs (grün-weißes Trikot, hier gegen den TuS Bersenbrück)

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Das kritisiert Degen

„Wir wollten den Kader aber auch bewusst auf einigen Positionen umbauen“, verrät Degen und fügt hinzu: „Wir haben Auswärtsspiele gehabt, bei denen mir nur 13 Spieler aus dem Oberliga-Kader zur Verfügung standen – und nicht immer fehlten alle anderen Spieler wegen Verletzungen, Krankheiten oder Sperren. Ich war nicht immer mit der Einstellung einiger Spieler zufrieden.“ Deshalb haben er und Sportleiter Detlef Blancke bei den Zugängen auch Wert auf die Verlässlichkeit gelegt.

Das fordert Degen

Nach der schlechtesten Oberliga-Platzierung seit 2015 (damals 13. Rang) erwarten Degen und Blancke eine Steigerung. „Zu Beginn der Rückrunde stimmte zwar bis auf das Spiel in Vorsfelde die Leistung, die Ergebnisse stimmten aber nicht – die müssen aber stimmen“, meint der Trainer: „Zum Saisonende war dann die Luft raus, da haben wir manchmal mit angezogener Handbremse gespielt.“ Wenn er sich den neuen Kader anschaue, „sind wir nicht schlecht aufgestellt. Ich habe die neuen Spieler ja schon am Ende der letzten Saison im Training gesehen“, hofft Blancke unter anderem mit Blick auf Verstärkungen wie die Rückkehrer Julian Kersting und Alex Chiarodia auf einen einstelligen Tabellenplatz.

Der (noch nicht) komplette Kader des VfL Oldenburg für 2024/25

Tor: Thilo Pöpken, Kilian Sanden.Abwehr: Julian Kersting, Carsten Abbes, Phillip Onnen, Niklas Onnen, Tassilo Thiele, Rhys-Bernard Chiawah Pufong, Alex Chiarodia.Mittelfeld/Angriff: Titus Jakob, Matthias Goosmann, Mika Nienaber, Simon Hoffmann, Tade Niehues, Abdallah Remmou, Ivan Strelnyk, Noah Schröder, Mathias Comes, Karim Bockau, Marcel Rassmann, Elias Wilhelmi.

Zugänge: Sanden (Atlas Delmenhorst II, Kersting (VfB Hallbergmoos), Chiawah Pufong (Leher TS), Chiarodia (SSV Jeddeloh), Jakob (Fortuna Köln A-Junioren), N. Onnen (BW Bümmerstede), Schröder (VfL II), Wilhelmi (SC Marklohe).Abgänge: Fynn Friedrichs (USA), Moritz Brinkmann (SSV Jeddeloh), Omar Kujabi (SV Hemelingen), Noah Koch (OSC Bremerhaven), Ermal Pepshi (VfB Oldenburg), Julian Dwertmann (BV Garrel), Justin Tjardes (Heidmühler FC), Bastian Wiebersiek, Hanno Kühlke (beide VfL II).

Das glaubt Degen

„Wir haben den Umbruch des letzten Sommers gemeistert, obwohl wir sehr wichtige Spieler verloren hatten, und eine recht gute Saison gespielt“, sagt Degen, der 2023 die Nachfolge von Lasse Otremba angetreten hatte, nennt die ebenfalls in die Regionalliga gewechselten Angreifer Luca Mittelstädt (TSV Havelse) und Tim Janßen (ebenfalls SSV Jeddeloh) als Beispiele und glaubt: „Wir werden auch diesen Umbruch jetzt meistern.“

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Das will Degen

„Bei einigen Spielern hat mir die mangelhafte Trainingsbeteiligung überhaupt nicht gefallen“, blickt Degen zurück und ergänzt, was er will: „Natürlich gehen Studium und Beruf vor, wir sind schließlich Amateure. Darüber hinaus sollte für die Spieler aber der VfL die Priorität haben.“ Den neuen Kader sieht er dafür gut aufgestellt. „Die Spieler, die ein weiteres Jahr bleiben, haben mich kennengelernt und wissen, was ich verlange“, sagt der Coach: „Und den Neuen habe ich klar gesagt, was ich verlange. Ich glaube, dass die Spieler, die wir jetzt haben, alle 100 Prozent für unsere Mannschaft geben werden.“

Jan-Karsten zur Brügge
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