Ahlhorn - Eisstockschießen im Sommer: Auf dem Dorfplatz in Ahlhorn haben sich am Sonntag wieder gut 20 Spieler getroffen und um Punkte gekämpft. „Das ist ein schöner Zeitvertreib“, sagt Organisator Manfred Otten (68), der seit 1985 dabei ist. „Du bist an der frischen Luft und in geselliger Runde.“

Die Ahlhorner spielen auf vier Bahnen. Auf einer Bahn geht es um den Wanderpokal, auf den anderen Bahnen in verschiedenen Gruppen nur um Punkte. Es gibt eine Frauen- und eine Männergruppe sowie eine gemischte Gruppe.

Auf jeder Bahn werden fünf Durchgänge gespielt, so dass der zeitliche Rahmen für alle gleich ist. „Wir spielen zwischen 60 und 90 Minuten“, sagt Otten. Auf jeder Bahn stehen fünf Eisstöcke, die ein Spieler nacheinander über den asphaltierten Dorfplatz schießt. Auf der anderen Seite sind Ringe und Punkte aufgemalt. Pro Runde können maximal 500 Zähler erzielt werden. „Der Gewinner gibt für die Mitspieler eine Schnaps aus“, erklärt Otten das Prozedere.

An diesem Sonntag ist nach dem Eisstockschießen noch gegrillt worden. Gezahlt wird aus der Gemeinschaftkasse. Otten: „Wir spielen vom Frühjahr bis zum Herbst alle 14 Tage. Jeder Spieler zahlt pro Saison zehn Euro.“ Schließlich müssten ab und an die Eisstöcke mit neuen Böden und Griffen ausgestattet werden.

Die nächste Eisstockrunde findet am Sonnabend, 30. Juli, statt, dann am Sonntag, 14. August. „Wir spielen 14-tägig abwechselnd sonntags und samstags“, erläutert Otten. Das habe sich als praktikabel erwiesen. Jeder ist beim Eisstockschießen auf dem Dorfplatz willkommen. Momentan sind es fast nur Rentner, die aktiv sind. Aber auch Familien bietet das Eisstockschießen eine schöne Abwechslung.