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NWZonline.de Sport

Wenig Aufwand, viel Ertrag: Werders Sieg bringt Berliner Fass zum Überlaufen

25.01.2021

Bremen /Berlin Optimisten hatten es kommen sehen: Hertha BSC hat sich für Werder Bremen als Aufbaugegner entpuppt. Mit einem für die Bremer Offensivarbeit schmeichelhaft wirkenden 4:1 schoss Werder den „Big City Club“ ab, nutzte das Formtief der alten Dame aus und brachte das Fass der Unzufriedenheit zum Überlaufen. Fazit aus Berliner Sicht: Nach einem 1:4 gegen Bremen müssen nun wirklich Konsequenzen gezogen werden. Am Sonntag trennte sich der Club von Trainer Bruno Labbadia und Manager Michael Preetz.

Wie das 4:1 zustande kam, passte dabei sehr gut ins Bild dieses Duells.

1:0 per Elfmeter

Das 1:0 für Bremen erzielte nämlich einer, der eigentlich noch bei Hertha unter Vertrag steht: Ausgerechnet Leihspieler Davie Selke sorgte per kompromisslos verwandeltem Elfmeter für die frühe Werder-Führung (10. Minute). Sein Jubel fiel ebenso kräftig aus, sei aber nicht „gegen Hertha gemeint“ gewesen: „Es war einfach extrem wichtig für unser Spiel, dass wir da in Führung gehen. Das hat mich gefreut.“

Pavlenka pariert Elfer

Zehn Minuten später gab es einen Elfmeter auf der anderen Seite, doch Matheus Cunha scheiterte am wieder einmal stark haltenden Bremer Schlussmann Jiri Pavlenka. Schon in dieser 21. Minute zeichnete sich ein schwarzer Abend für die Hertha ab, denn eigentlich hatte Berlin mehr vom Spiel, auch Cunha war offensiv bemüht, aber im Abschluss wirkungslos.

2:0 durch Verteidiger

Bei Bremen hingegen ging nach vorne wie so oft ziemlich wenig. Aber wach war Werder, und nutzte Herthas Patzer gnadenlos aus. So wie in der 29. Minute, als Ömer Toprak frei zum Kopfball kam und das 2:0 erzielte – der zweite Saisontreffer des Verteidigers. Kurz vor dem Halbzeitpfiff brachten die Berliner dann aber doch noch eine ihrer Chancen im Bremer Tor unter, Jhon Cordoba überwand Pavlenka per Kopfball.

3:1 aus dem Nichts

Nach der Pause blieben die Berliner weiter am Drücker, Cunha und Cordoba vergaben aber munter ihre Torchancen. Im Prinzip spielte Hertha genau so, wie es die Bremer haben wollen. Der Gegner machte das Spiel – war dann aber hinten anfällig. So landete ein abgefälschter Ball plötzlich bei Leonardo Bittencourt, der plötzlich zum 3:1 für Werder traf (57.).

4:1 Joker Sargent

Nach einer Stunde war bei der Hertha dann ein wenig die Luft raus und Werder kam – zwischen den Berliner Angriffen – zu immer mehr Vorstößen. Während Cunha und Cordoba dabei genauso wenig trafen wie Bremens Maximilian Eggestein und Milot Rashica, fiel schließlich dem eingewechselten Josh Sargent eine zu kurze Abwehr von Berlins Niklas Stark vor die Füße, die der Stürmer zum 4:1-Endstand (77.) nutzte. Die Revanche für das 1:4 zum Saisonauftakt war damit auf den Punkt geglückt. „Es sind extrem wichtige drei Punkte für uns“, fasste Sargent zusammen.

Die Lehren des Siegs

Trainer Florian Kohfeldt war mit der Leistung zufrieden – allen voran mit der seiner jungen Spieler Felix Agu, Romano Schmid und Jean-Manuel Mbom. „Wir haben heute für unser junges Alter sehr clever gespielt“, sagte der Werder-Coach. Andererseits gab er nach erstem Contra seinem Spieler Maxi Eggestein Recht, der fand, „von der Spielanlage her haben wir sogar ein bisschen schlechter gespielt als unter der Woche gegen Gladbach.“ Kohfeldt stimmte in dem Punkt zu, dass „das Kombinationsspiel nach vorne vielleicht nicht so flüssig wie in Gladbach aussah“. Er monierte aber die Zufriedenheit seiner Profis nach dem – mit guter Leistung – verlorenen Spiel. „Nee, nichts ist in Ordnung. Wenn du verlierst, ist nie was in Ordnung im Fußball.“ Dann lieber so effizient wie in Berlin: Weniger Aufwand, mehr Ertrag.

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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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