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Werder gegen Schalke Unter diesen Vorzeichen steht das Spitzenspiel

Bremen/Gelsenkirchen - Im Duell zweier Traditionsvereine empfängt der Spitzenreiter den Tabellenzweiten – was an diesem Samstag (18.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga auf das Duell Bayern München - Borussia Dortmund zutrifft, gilt am selben Tag einige Stunde zuvor auch eine Liga tiefer. Zweitliga-Primus Schalke 04 und Verfolger Werder Bremen spielen am 31. Spieltag ab 13.30 Uhr um eine gute Ausgangsposition im Rennen um den Aufstieg, der für beide Vereine die sofortige Rückkehr ins Oberhaus bedeuten würde.   

Die Torjäger

Einzeln und im Kollektiv hat Schalke hier Vorteile. Simon Terodde führt mit 24 Saisontreffern die Zweitliga-Torjägerliste an. Die Bremer Stürmer Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug haben immerhin 17-mal beziehungsweise 15-mal getroffen, das macht zusammen 32 Tore. Zählt man zu Teroddes Treffern aber noch die des zweitbesten Schalker Schützen Marius Bülter (10) hinzu, kommen die beiden besten Gelsenkirchener gemeinsam auf 34 Tore. Auch in der Gesamtwertung liegt Schalke vorn: 64-mal haben die Königsblauen in dieser Saison schon getroffen, das ist Liga-Bestwert (Bremen: 54).   

Die Formkurve

Schalke hat einen Lauf. Das Team von Trainer Mike Büskens gewann die vergangenen fünf Punktspiele, darunter war ein 5:2-Erfolg bei der Spitzenmannschaft Darmstadt 98. Werder gelang dagegen in den vergangenen fünf Partien nur ein Sieg, zuletzt spielte die Elf von Trainer Ole Werner dreimal in Folge 1:1.   

Das Restprogramm

Für Werder gehen mit der Partie auf Schalke die Wochen der Spitzenspiele – Bremen spielte im März und April unter anderem gegen Darmstadt, den FC St. Pauli und den 1. FC Nürnberg – zu Ende. Es folgen noch Duelle gegen Holstein Kiel (Heimspiel), Erzgebirge Aue (Auswärtsspiel) und Jahn Regensburg (H), die allesamt weit hinter den Bremern liegen. Schalke spielt nach dem Duell mit Werder noch gegen den aktuellen Tabellen-15. SV Sandhausen (A) und hat danach noch die Kracher gegen St. Pauli (H) und Nürnberg (A) zu bestreiten.    

Die Trainer

Werder-Werner hat eine sehr starke Bilanz. Von den 15 Zweitliga-Partien unter seiner Leitung hat Bremen zehn gewonnen, hinzu kommen vier Unentschieden und eine Niederlage – das macht 2,27 Punkte im Schnitt. Büskens übertrifft diesen starken Wert, allerdings sind seine Zahlen noch nicht so aussagekräftig. Seit seiner Beförderung vom Co- zum Interimstrainer saß er viermal auf der Bank. Schalke gewann alle diese Spiele, das macht einen Traumwert von 3,0 Punkten im Schnitt. Beim 3:0-Sieg in Ingolstadt am 13. März hatte Büskens streng genommen bereits die Verantwortung für das Team, er fehlte allerdings wegen einer Corona-Infektion und wurde von Co-Trainer Matthias Kreutzer vertreten.

Hauke Richters
Hauke Richters Sportredaktion (Leitung)
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