Bremen - Claudio Pizarro ist noch einmal überall präsent. Jetzt, da die große Karriere des Torjägers tatsächlich beendet ist, erzählt der 41-Jährige in zahlreichen Interviews von seinen besonderen Erlebnissen mit Werder Bremen, von prägenden Momenten, besonderen Trainern und den härtesten Mitspielern. Schon sehr bald wird der Peruaner wahrscheinlich irgendwo am Strand liegen und die Sonne genießen, vielleicht ein Urlaubsfoto in sozialen Netzwerken posten – und die fußballerische Rente genießen.
Damit steht Pizarro ganz im Gegensatz zu einem Quartett von ehemaligen Teamkollegen, die weiterspielen wollen, aber in eine ungewisse Zukunft blicken. Nach der miserablen Saison wird es in Bremen einen Umbruch geben, der Trend „geht mehr zur Entwicklung“, wie Trainer Florian Kohfeldt bestätigte. Der überalterte Kader war einer der Hauptgründe für die Verletzungsanfälligkeit der Vorsaison – so muss das Quartett damit rechnen, sich einen neuen Verein suchen zu müssen.
Fin Bartels
Offiziell ist der 33-Jährige schon gar kein Bremer mehr. Bartels’ Vertrag an der Weser ist mit der Rettung in der Relegation, in der er durch die Vorarbeit zum entscheidenden 2:1 von Ludwig Augustinsson in Heidenheim einen wichtigen Moment ablieferte, ausgelaufen. Weil Werder noch unentschlossen ist, ob der gebürtige Kieler einen neuen Vertrag erhält, ist er auf dem Transfermarkt – und da kommt seine Heimatstadt ins Spiel. Angeblich hat Zweitligist Holstein Kiel gesteigertes Interesse an Bartels, der bereits von 2002 bis 2007 für den KSV gespielt hatte. Zum Ende seiner Karriere wäre dies sicher ein nachvollziehbarer Schritt für den Offensivspieler, der aufgrund von mehreren Verletzungen an Schnelligkeit verloren hat.
Philipp Bargfrede
Ebenfalls ausgelaufen ist der Vertrag von Philipp Bargfrede und so mehrten sich zuletzt die Gerüchte, der verletzungsanfällige Mittelfeldmotor könnte seine Karriere sogar beenden, verzichtet Werder auf ein neues Angebot. Nun betonte der 31-Jährige, dass er auf jeden Fall weiterspielen wolle. Am liebsten in Bremen, wo er seit 16 Jahren spielt. Werder aber überlegt noch, ob man einen Platz im Kader auf der so wichtigen Sechser-Position für einen derart verletzungsgebeutelten Spieler frei hält. Die Gespräche laufen.
Sebastian Langkamp
Der dritte Profi, der aktuell keinen Vertrag besitzt, ist Sebastian Langkamp. Vor zweieinhalb Jahren kam der inzwischen 32-Jährige aus Berlin nach Bremen. Bei Werder spielt er seitdem einen unauffälligen Part als Ersatzmann. Über die Reservistenrolle wird Langkamp auch aufgrund seiner Schnelligkeitsdefizite nicht mehr hinauskommen, weswegen es wahrscheinlich ist, dass Verein und Spieler getrennte Wege gehen.
Martin Harnik
Im Gegensatz zu den drei erstgenannten Profis hat Martin Harnik einen Vertrag in Bremen (bis 2021), obwohl er zuletzt für den Hamburger SV spielte. Da die Leihe des 33-Jährigen beendet ist, gilt er Stand jetzt als Werderaner. Zuletzt brachte sich der Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck ins Gespräch, indem er öffentlich über eine Verpflichtung des Österreichers nachdachte. Harnik reagierte genervt, betonte, dass er sich gut fühle und auf hohem Niveau weiterspielen wolle. In Bremen wird seine Zukunft aller Voraussicht nach nicht liegen. Es ist kaum vorstellbar, dass Manager Frank Baumann und Trainer Kohfeldt nach der Hamburg-Leihe in Harnik nun einen wichtigen Spieler für den neuen Kader sehen.
Bremen - Claudio Pizarro ist noch einmal überall präsent. Jetzt, da die große Karriere des Torjägers tatsächlich beendet ist, erzählt der 41-Jährige in zahlreichen Interviews von seinen besonderen Erlebnissen mit Werder Bremen, von prägenden Momenten, besonderen Trainern und den härtesten Mitspielern. Schon sehr bald wird der Peruaner wahrscheinlich irgendwo am Strand liegen und die Sonne genießen, vielleicht ein Urlaubsfoto in sozialen Netzwerken posten – und die fußballerische Rente genießen.
Damit steht Pizarro ganz im Gegensatz zu einem Quartett von ehemaligen Teamkollegen, die weiterspielen wollen, aber in eine ungewisse Zukunft blicken. Nach der miserablen Saison wird es in Bremen einen Umbruch geben, der Trend „geht mehr zur Entwicklung“, wie Trainer Florian Kohfeldt bestätigte. Der überalterte Kader war einer der Hauptgründe für die Verletzungsanfälligkeit der Vorsaison – so muss das Quartett damit rechnen, sich einen neuen Verein suchen zu müssen.
Fin Bartels
Offiziell ist der 33-Jährige schon gar kein Bremer mehr. Bartels’ Vertrag an der Weser ist mit der Rettung in der Relegation, in der er durch die Vorarbeit zum entscheidenden 2:1 von Ludwig Augustinsson in Heidenheim einen wichtigen Moment ablieferte, ausgelaufen. Weil Werder noch unentschlossen ist, ob der gebürtige Kieler einen neuen Vertrag erhält, ist er auf dem Transfermarkt – und da kommt seine Heimatstadt ins Spiel. Angeblich hat Zweitligist Holstein Kiel gesteigertes Interesse an Bartels, der bereits von 2002 bis 2007 für den KSV gespielt hatte. Zum Ende seiner Karriere wäre dies sicher ein nachvollziehbarer Schritt für den Offensivspieler, der aufgrund von mehreren Verletzungen an Schnelligkeit verloren hat.
Philipp Bargfrede
Ebenfalls ausgelaufen ist der Vertrag von Philipp Bargfrede und so mehrten sich zuletzt die Gerüchte, der verletzungsanfällige Mittelfeldmotor könnte seine Karriere sogar beenden, verzichtet Werder auf ein neues Angebot. Nun betonte der 31-Jährige, dass er auf jeden Fall weiterspielen wolle. Am liebsten in Bremen, wo er seit 16 Jahren spielt. Werder aber überlegt noch, ob man einen Platz im Kader auf der so wichtigen Sechser-Position für einen derart verletzungsgebeutelten Spieler frei hält. Die Gespräche laufen.
Sebastian Langkamp
Der dritte Profi, der aktuell keinen Vertrag besitzt, ist Sebastian Langkamp. Vor zweieinhalb Jahren kam der inzwischen 32-Jährige aus Berlin nach Bremen. Bei Werder spielt er seitdem einen unauffälligen Part als Ersatzmann. Über die Reservistenrolle wird Langkamp auch aufgrund seiner Schnelligkeitsdefizite nicht mehr hinauskommen, weswegen es wahrscheinlich ist, dass Verein und Spieler getrennte Wege gehen.
Martin Harnik
Im Gegensatz zu den drei erstgenannten Profis hat Martin Harnik einen Vertrag in Bremen (bis 2021), obwohl er zuletzt für den Hamburger SV spielte. Da die Leihe des 33-Jährigen beendet ist, gilt er Stand jetzt als Werderaner. Zuletzt brachte sich der Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck ins Gespräch, indem er öffentlich über eine Verpflichtung des Österreichers nachdachte. Harnik reagierte genervt, betonte, dass er sich gut fühle und auf hohem Niveau weiterspielen wolle. In Bremen wird seine Zukunft aller Voraussicht nach nicht liegen. Es ist kaum vorstellbar, dass Manager Frank Baumann und Trainer Kohfeldt nach der Hamburg-Leihe in Harnik nun einen wichtigen Spieler für den neuen Kader sehen.

