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NWZonline.de Sport

Fußball Bundesliga: Schwache Bremer und schwache Kölner spielen 1:1

07.11.2020

Bremen Zum sechsten Mal in Folge unbesiegt geblieben, erneut in der Defensive eine ordentliche Leistung gezeigt. Das sind die positiven Dinge, die Werder Bremen aus dem 1:1 gegen den 1. FC Köln am Freitagabend mitnehmen konnte. Fußballerisch zeigte der Bundesligist von der Weser allerdings erneut einen uninspirierten, offensiv ideenlosen Auftritt. Ein unnötiges Eigentor von Kapitän Niklas Moisander in der 68. Minute brachte Köln in Führung, doch Leonardo Bittencourt glich mit einem verwandelten Handelfmeter in der 82. Minute aus. Es war Werders viertes 1:1 in Folge in der Bundesliga.

Die Veränderungen

Erstmals in dieser Saison durfte Milot Rashica nach seiner Knieverletzung sowie seinem Wechseltheater von Beginn an ran. Trainer Florian Kohfeldt hatte sich vorher nicht in die Karten schauen lassen. Der Stürmer aus dem Kosovo begann in der Offensive zusammen mit Josh Sargent und Leonardo Bittencourt – Yuya Osako musste erneut auf der Bank Platz nehmen. Dass Verteidiger Ömer Toprak ebenfalls zu seiner Saisonpremiere in der Anfangsformation kam, lag indes am kurzfristigen Ausfall von Milos Veljkovic (Adduktorenprobleme).

Das Wortgefecht zwischen Kohfeldt und Gisdol

Dass es für beide Teams schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison um jeden Zähler geht, wurde gleich nach drei Minuten und dem dritten Foul der Kölner im Mittelfeld deutlich. „Ist jetzt klar, was die wollen“, schrie Kohfeldt in Richtung des Schiedsrichters. Das brachte gleich seinen Gegenüber auf den Plan. „Was wollen wir denn?“, entgegnete FC-Trainer Markus Gisdol aufgebracht und ähnlich lautstark. Ein paar Nettigkeiten später hatten sich die Gemüter an der Seitenlinie beruhigt, was wiederum nur bis zur 20. Minute hielt. Dann regte sich Kohfeldt über ein vermeintliches Foul an Bittencourt auf. Und wieder reklamierte Gisdol doch mehr Ruhe an, beide Trainer diskutierten permanent in dieser Zeit mit dem Vierten Offiziellen.

Ausgeglichenes Spiel

Werder begann druckvoll, während man den Kölnern die saisonübergreifend 16 sieglosen Partien deutlich anmerkte. Schon nach 45 Sekunden hatte Jean Manuel Mbom die größte Gelegenheit der ersten Halbzeit. Der Linksaußen preschte zwischen einen zu kurzen Rückpass, scheiterte aber an FC-Torwart Timo Horn. Danach wurde die Partie immer ausgeglichener, große Torchancen fehlten. Wieder einmal wurde offensichtlich, welch große Probleme Werder gegen einen tief stehenden Gegner hat. Sobald Köln in der defensiven Ordnung war, fehlte den Gastgebern Kreativität, Ideen und Tempo. Zumeist spielten die Bremer quer – und wagten die dann doch einmal einen Pass in die Spitze, blieb dieser erfolglos.

Der Aussetzer

Beide Mannschaften erweckten auch nach der Pause nicht den Eindruck, dass sie ein Tor schießen würden – bis zur besagten 68. Minute. Moisander wollte eine Freistoß-Flanke aus dem Halbfeld klären, bugsierte den Ball aber relativ unbedrängt ins eigene Tor. Bittencourt konnte nach einem Handspiel der Kölner im Strafraum zumindest noch die Ungeschlagen-Serie retten.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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