Bremen - Mit viel Selbstbewusstsein, allerdings ohne Nationalspieler Serge Gnabry reist Fußball-Bundesligist Werder Bremen nach Freiburg. Der mit zehn Treffern beste Bremer Torjäger fällt wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel sowohl für die Partie am Samstag (15.30 Uhr) als auch am Dienstag (20.00 Uhr) gegen den FC Schalke 04 aus.

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„Wir hatten gehofft, dass er uns nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung steht. Wir möchten aber kein Risiko eingehen“, sagte Werder-Trainer Alexander Nouri am Donnerstag. Der 21 Jahre alte Offensivspieler verpasste wegen der Verletzung bereits die Spiele in Leverkusen (1:1) und gegen RB Leipzig (3:0). „Serge soll sich vollständig erholen, schließlich wartet auf uns eine intensive Endphase. Da werden wir alle Kräfte brauchen“, erklärte Nouri.

Allerdings zeigte der Tabellen-13. auch ohne Gnabry zuletzt gute Leistungen. „Wir haben wichtige Ausfälle durch eine gute Teamleistung auffangen können“, sagte Nouri. Vier der letzten fünf Begegnungen gewann Werder. Kommende Woche könnten die Norddeutschen einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib tätigen. „Wir haben uns das Selbstvertrauen hart erarbeitet. Das könnten jetzt entscheidende Spiele sein. Wir wollen so viele Punkte wie möglich mitnehmen“, erklärte Nouri.

Für das Spiel in Freiburg bangen die Hanseaten allerdings noch um den Einsatz von Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic. Der Österreicher bekam im Länderspiel gegen Finnland „einen Schlag ab“, berichtete Nouri. Der frühere Freiburger Max Kruse kann nach überwundenen Oberschenkel-Problemen auf jeden Fall wieder spielen.