Cloppenburg/Höltinghausen - Beide Weser-Ems-Ligisten – der SV Höltinghausen bei den Frauen, der TV Cloppenburg II bei den Männern – setzten sich im Handballpokal-Viertelfinale durch. Während die Finalrunde „Final Four“ für den TVC am Wochenende 6./7. Februar 2016 ansteht, ist der Termin für die Frauen noch offen.

TV Cloppenburg II - THC Westerkappeln 34:20 (20:9). TV Cloppenburg II - RW Damme 35:26 (15:9). Nur mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern konnte die TVC-Reserve antreten. Nach vier Minuten schied Christian Schulmann (Bänderriss im Sprunggelenk) aus, so dass keine Wechselmöglichkeit mehr bestand. Als Stefan Frerichs nach 50 Minuten angeschlagen pausierte, spielte der TVC zeitweise in Unterzahl, was der Gegner fairerweise anbot, ebenfalls zu tun. Doch Torwart Arne Frese half dann in der Abwehr aus. Zu diesem Zeitpunkt führte Cloppenburg schon uneinholbar.

Im Finale spielte Frese dann im Feld durch. Er und seine Kollegen boten gegen Damme, das mit 14 Spielern angereist war, eine glänzende Leistung, zumal nach dem Spiel gegen Westerkappeln nur knapp 30 Minuten Pause bestanden. „Ich kann vor meinem Team nur den Hut ziehen. Schließlich hatten wir tags zuvor schon das Punktspiel in Quakenbrück bestritten. Drei Spiele innerhalb von 22 Stunden bei einem Torverhältnis von 109:65 ist eine tolle Bilanz“, sagte Gabler.

Über 6:1 und ein 15:9 zur Pause hatte sich der TVC ein Polster erarbeitet, das trotz der hohen Belastung nur noch auf 20:15 etwas schrumpfte, doch der Sieg war nie gefährdet.

TVC II: Wilhelm, Frese - Schulmann (1, -), Pister (5, 6), Westendorf (10, 5), Burhorst (3, 8), Wolkow (5, 2), Pansing (8/5, 10), Frerichs (2, 4).

SV Höltinghausen - TuS Wagenfeld 25:19 (14:12). SV Höltinghausen - TuS Lemförde 46:31 (24:10). Im ersten Spiel über zweimal 20 Minuten gab der SVH eine 8:3-Führung mit dem 8:6 zunächst ab und tat sich zunächst schwer gegen Wagenfeld. Die Abwehrarbeit funktionierte nach der Pause besser, so dass sich über 18:16 auf 20:16 bis zum 24:18 entscheidend abgesetzt werden konnte.

Im Finale gegen den TuS Lemförde, das über zweimal 25 Minuten ging, hatten beide Seiten ihre Abwehraufgaben munter vernachlässigt. Aber Louisa Reinke im Höltinghauser Tor konnte einige Bälle entschärfen und so erfolgreich abgeschlossene Konter einleiten. Der Sieg und damit der Einzug ins Pokalfinale war insgesamt gesehen nie gefährdet.

SVH: L. Reinke, Rieger - J. Reinke (2, 4), Felstermann (9, 10), Fangmann (1, 6), Wempe (2, 5), L. Walter (6/1, 8), Greten (2, 2), Wienken (0, 2), Brockhaus (3/1, 4), Ebendt (- , 5).