Wesermarsch - In der Saison 2018/2019 angekommen ist mittlerweile auch die Landesligareserve des SV Brake in der 2. Fußball-Kreisklasse. Nach der 0:5-Pleite gegen den TuS Elsfleth sowie dem unglücklichen Ausscheiden im Pokal gegen den TSV Abbehausen II (1:2 nach zwei Gegentoren in der Nachspielzeit) gewann die Mannschaft am Freitag mit 4:0 (1:0) beim SC Ovelgönne II.

„Wir haben noch nicht das gezeigt, was wir können“, sagte SVB-Trainer Marco Kuck trotz des ersten Dreiers der Saison. „Aber wir haben eine junge Mannschaft. Da war das erste Erfolgserlebnis ganz wichtig.“ Jetzt müsse sein Team aber nachlegen. Am kommenden Wochenende kommt mit dem AT Rodenkirchen das nächste ambitionierte Team zum SVB.

Derweil feierte die SG Großenmeer/Bardenfleth ein gelungenes Debüt in der Fremde. Sie gewann das Derby gegen den TuS Elsfleth mit 1:0. Er sei sehr zufrieden, sagte Großenmeers Trainer Tilo Ziegert. Die Taktik sei aufgegangen. „Wir haben die Elsflether kommen und machen lassen. Damit sind sie nicht klargekommen“, meinte er.

Anfangs der zweiten Halbzeit habe seine Elf mehr Tempo gemacht und „nach einer schönen Kombination“ das 1:0 erzielt. „Danach haben wir die Führung verwaltet“, sagte Ziegert. „Das Spiel stand zwar immer auf des Messers Schneide. Aber ich hatte während der gesamten Partie ein gutes Gefühl.“

Dagegen ärgerte sich Wolfgang Rohde, Trainer des AT Rodenkirchen, am Sonntag über eine unnötige 0:1-Heimpleite gegen die SG Burhave/Stollhamm. „Es hätte auch locker andersherum ausgehen können“, meinte er. Und das, obwohl die Gastgeber von der 36. Minute an in Unterzahl gespielt hatten. Jannek Penshorn hatte die Rote Karte gesehen, weil er einen Schuss im Strafraum mit der Hand abgewehrt hatte. Indes: Den fälligen Elfer verschossen die Gäste.

Und selbst in Unterzahl war der ATR überlegen – doch allen voran Marcel Rohde vergab mehrere Hochkaräter. Das rächte sich: Burhaves Kai Bahlmann schoss nach der Pause das einzige Tor des Spiels. „Das war Burhaves einzige Chance in der zweiten Hälfte“, sagte Rohde.

Derweil fuhr der Rodenkircher Gemeinderivale SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor einen 5:0-Heimsieg gegen den TuS Elsfleth II ein. Schweis Coach Heinz Ullrich hatte ein „munteres Spiel“ seiner Elf gesehen. „Alle waren gut aufgelegt.“ Nur die Chancenverwertung missfiel ihm. „Wir haben ganz viel liegengelassen. Das Spiel hätte auch 8:1 oder 9:1 ausgehen können.“ Er wollte aber nicht verschweigen, dass Elsfleth beim Stand von 1:0 für die SG den Pfosten getroffen hatte. „Aber da hätte es schon 3:0 oder 4:0 stehen können.“ In der zweiten Hälfte habe seine Elf dann von ihren konditionellen Vorteilen profitiert.