Wesermarsch - Am Samstag hat auch der Friesische Klootschießer Verband auf die Empfehlung des Landessportbundes reagiert, alle Wettkämpfe sofort einzustellen. Die FKV-Vorsitzenden Jan-Dirk Vogts und Johannes Trännap sagten die noch für Sonntag geplanten Wettkämpfe des Spielbetriebs in den Landesverbänden ab. Der Spielbetrieb ruht ab sofort bis auf weiteres.

Der Vorsitzende des Klootschießer Landesverbands Oldenburg, Helmut Riesner, kündigte an: „In der kommenden Woche wird in der Telefonkonferenz über die Europameisterschaft vom 20. bis zum 24. Mai in Schleswig-Holstein gesprochen. Ich erwarte eine Absage und Verschiebung auf das Himmelfahrtswochenende 2021“, sagte er. Der restliche Spielbetrieb mit den Veranstaltungen auf Landes- und FKV-Ebene ist wahrscheinlich auch nicht aufrechtzuhalten.“

Der Vorsitzende des Kreisverband Stadlands, Frank Bölts, ist realistisch. „Meine Mutter hat mir eine Portion Pessimismus vererbt. Ich denke, die laufende Friesensport-Saison wird nicht beendet werden können.“ Auch die Europameisterschaft werde wohl ausfallen. „Ich hoffe das natürlich nicht“, sagte er. „Sollte es so kommen, dann komme ich dieses Jahr wohl öfter zum Angeln. Dazu habe ich in den vergangenen Jahren selten Zeit gehabt.“

Der Vorsitzende vom Kreisverband Butjadingen, Siegfried Hodel, meint ebenfalls, dass der Terminplan kaum noch Spielraum für Nachholwettbewerbe lasse. „Die derzeitige Situation lässt keine Spekulationen zu. Hier kommt es im Wesentlichen auf die Vorgehensweise des Landesverbandes und des FKV an. Wir müssen die nahe Zukunft abwarten, auf positive Veränderungen hoffen und dann neu entscheiden. Das Wichtigste ist aber, dass wir von Ansteckungen verschont bleiben. Jeder von uns kann dabei mithelfen.“