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Friesensport Führungswechsel prägen Kreisduell

Wesermarsch - Die Boßlerinnen aus Schweewarden haben am Wochenende das Wesermarsch-Derby in der Landesliga gewonnen. Sie besiegten Kreuzmoor auf eigener Strecke mit 4:1.

Landesliga, Schweewarden - Kreuzmoor 4:1. Die Partie war lange umkämpft. Mit der Holz gingen die Gäste in Führung. Am Ende der Kraftstrecke lagen die Schweewarderinnen mit einem Schoet vorne. Schweewardens Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn: „Am Deich hatte Kreuzmoor in der ersten Kurve Pech. Wir sind mit drei Schoet in Führung gegangen.“ Im Ziel betrug der Vorsprung vier Schoet und 64 Meter.

Die Gummi der Gastgeberinnen geriet mit drei Schoet in Rückstand, kämpfte sich aber wieder heran. Im Ziel war Kreuzmoors Vorsprung knapp (1,049).

Kreuzmoors Mannschaftsführerin Karin Ledebuhr: „Das Glück lag bei den Schweewarderinnen – vor allen am Deich.“ Die erst 14-jährige Jana Idema feierte ihr Debüt im Kreuzmoorer Team. Sie habe mit der Holz eine gute Leistung gezeigt, sagte ihre Mannschaftsführerin.

Schweewarden (8:4 Punkte) ist Dritter. Die Kreuzmoorerinnen (4:8) kämpfen um den Klassenerhalt.

Schweinebrück - Reitland 8:0. Die Personalsituation bei den Friesländerinnen war angespannt. Lena Assing und Mareike Runge fehlten. Für sie warfen Christiane Hinrichs und Kerstin Hinrichs. Zudem gab es keine Auswechselspielerinnen. Mareike Runge lobte: „Mit diesem Druck sind die Mädels gut zurechtgekommen.“ Die Holz baute ihre Führung bald auf drei Schoet aus. Im Ziel betrug sie sechs Schoet und 19 Meter.

Spitzenwürfe

Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders: „Es lief nicht viel. Die Schweinebrückerinnen überrollten unsere Holz mit Spitzenwürfen.“

In der Gummi war es spannend. Die Reitlanderinnen egalisierten zunächst einen zwei Schoet großen Rückstand. Erst mit dem Schlusswurf von Marieke Eggers erhöhte sich der Schweinebrücker Vorsprung auf zwei Schoet und 44 Meter. Mareike Runge: „Dass es letztendlich so deutlich ausging, war für uns doch überraschend angesichts der Ausgangsposition.“ Schweinebrück (11:1) ist Tabellenführer. Reitland (6:6) nimmt Platz vier ein.

Spohle – Halsbek 2:4. Zunächst führte die Spohler Holz. „Leider wurde diese Führung bis zur Wende abgebaut“, sagte Spohles Kapitänin Tomke Pieper. „Anschließend gab es ein Hin und Her.“ Im Ziel lagen die Gäste mit vier Schoet und 74 Metern vorne.

Das Duell der Gummigruppen war nach einer anfänglichen Halsbeker Führung ausgeglichen. Auf der Rücktour zog Halsbek kurz mit zwei Schoet weg. „Aber das konnten wir durch unseren Heimvorteil noch umkehren“, sagte Tompke Pieper. Die Spohlerinnen gewannen mit zwei Schoet und zwei Metern.

Westerscheps – Zetel/Osterende 4:0. Beide Gruppen schenkten sich auf der Hintour nichts. Die Schepserinnen lagen knapp vorne. „Auf der Rücktour zeigte unsere Holz mehrere Superwürfe“, freute sich die Schepser Kapitänin Sandra Schedemann. Die Holz gewann mit drei Schoet und 37 Metern, die Gummi mit 65 Metern.

Knappes Spiel

Zetels Mannschaftsführerin Tanjka Schmidt: „Wir haben leider wieder verloren, obwohl es in beiden Gruppen eigentlich immer knapp war.“

Bezirksliga: Esenshamm – Grabstede 10:0. Das Spiel gegen den Tabellenletzten verlief einseitig. Die Holz holte sieben Schoet und 23 Meter heraus, die Gummi gewann mit drei Schoet und 28 Metern. Esenshamm (8:4) verbesserte sich um einen Rang auf Platz zwei.

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