Wesermarsch - Die in der 2. Kreisklasse Nord spielenden Fußballer des SV Brake II sind am Freitagabend im Heimspiel gegen die SG Burhave/Stollhamm II kurz ins Wanken geraten, um dann mit aller Wucht zurückzuschlagen. Der Aufstiegsanwärter gewann mit 8:1. Und auch Tabellenführer SG Großenmeer/Bardenfleth (5:0 gegen Spielvereinigung Berne II) und der TuS Elsfleth (7:0 gegen den AT Rodenkirchen) fuhren jeweils einen Sieg ein. Die SG hat damit weiterhin drei Punkte Vorsprung vor ihren beiden punktgleichen Verfolgern.
In Brake hatte es am Freitag zunächst nicht nach einem Kantersieg ausgesehen. Im Gegenteil: Die Gäste aus dem Norden des Kreises waren früh in Führung gegangen. Bei Brake platzte der Knoten erst in der 32. Minute – und wie: Zur Pause lagen die Kreisstädter dann schon mit 4:1 vorne. Der Rest war Formsache.
Im Kellerduell zwischen dem TuS Elsfleth II und dem SC Ovelgönne II fuhren die Gastgeber mit einem 6:2-Sieg am Sonntag ihren dritten Saisonerfolg ein. „Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, sagte Elsfleths Vorstand Hergen Speckels. Die TuS-Reserve hatte überdies noch mehrmals Latte oder Pfosten getroffen. „Ovelgönne stand hinten drin. Wir haben das Spiel gemacht.“ Der Lohn waren drei Punkte.
Und auch die Elsflether Erste sammelte drei Zähler ein. Allerdings spielte sie am Sonntag in der ersten Halbzeit schwach. „Der ATR hatte die Partie zunächst im Griff“, sagte Speckels. Erst nach dem Führungstreffer kamen die Elsflether besser in Fahrt. Nach der Pause ließen die Rodenkircher nach. „Wir hätten sogar noch ein bisschen höher gewinnen können“, sagte Speckels. „Das hatte man nach der ersten Halbzeit nicht erwarten können.“
Die gibt es für die SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor in dieser Spielzeit zwar nicht mehr. Aber das hinderte die Stadlander nicht daran, sich am Sonntag beim 7:0-Heimsieg gegen den FSV Warfleth von ihrer besten Seite zu präsentieren. „Das war wirklich ein überzeugendes Spiel“, sagte Betreuer Heinz Ullrich. „Alle Spieler waren top eingestellt.“
Nur am Anfang habe das Team kleine Probleme gehabt. „Aber dann lief es rund“, meinte Ullrich. „Man kann schon die Handschrift unseres neuen Trainers Daniel Schönig erkennen. Da ist richtig Schwung reingekommen“, freute er sich.
