Wesermarsch - In der Handball-Regionsliga der Frauen hat die HSG Blexer TB/SV Nordenham am Wochenende erneut einen Kantersieg eingefahren. Beim Oldenburger TB II gewann das Team von Trainer Bernd Voskamp mit 31:7. Damit ist es Tabellenführer. Das ebenfalls in der Regionsliga spielende Männerteam der HSG verlor derweil auswärts gegen den Hundsmühler TV mit 25:32.

Frauen: Oldenburger TB II – HSG Blexer TB/SV Nordenham 7:31. Ungefährderter Erfolg: Die HSG ging früh mit 5:0 in Führung. Die schwachen Gastgeberinnen waren nur mit Defensivarbeit beschäftigt. Erst in der 29. Minute warf Oldenburg den zweiten Treffer. Zur Pause führte die HSG mit 16:2. Nach dem Wechsel spielten die Nordenhamerinnen unkonzentriert. Der OTB traf dreimal in Folge. Doch dann war wieder die HSG am Zuge. Von 18:5 in der 36. Minute zog sie bis auf 27:5 in der 51. Minute davon. Gleichwohl: Sie verwarf fünf Siebenmeter, hätte also höher führen müssen. In den letzten Minuten nutzte die HSG die Möglichkeiten konsequenter. Am kommenden Samstag kommt es dann zum Spitzenspiel gegen den Oldenburger TB I in der Sporthalle in Einswarden um 19 Uhr.

HSG: Svea Pargmann, Benita Menzel – Liska Stuhrmann (10), Louisa Plump (7/2), Natalie Harries (5), Judith Reins (4), Celine Bohlken (2), Natscha Plümer (1), Janine Matschei (1), Luca Buhrmann (1), Kira Harzmann, Chatleen Henzel.

Männer: Hundsmühler TV – HSG Blexer TB/SV Nordenham 32:25. Die Nordenhamer begannen gut und hielten bis zur 15. Minute mit. Sie lagen nur mit 9:10 zurück. Doch dann gab es bei der HSG eine unerklärliche Blockade im Angriff. Das bestraften die cleveren und routinierten Gastgeber. Der HTV führte zur Pause mit 19:11.

Die Pause bekam der HSG nicht gut. Schon in der 40. Minute hatten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 23:14 ausgebaut. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff führten sie mit 30:22.

Die HSG zahlte erneut viel Lehrgeld. Am Samstag ist vielleicht mehr drin. Dann erwartet sie den TSV Großenkneten, der auch noch nicht so richtig in Tritt gekommen ist.

HSG: Alexander Schnitger – Finn Lankenau (8/1), Tomke Arens (7), Chris Cordsmeier (5), Rene Strahlmann (4), Tobias Derra (1), Florian Ross, Torin Larisch, Alec Bohlken, Sean Lotz, Nils Brüning, Mark Töllner.