WESERMARSCH - Kegeln, Vereinspokal, Finale: SG Junioren‘60/Alle Neun, Damen – SG Junioren’60/Alle Neun Herren 1:4 Punkte (4303:4308 Holz). Auch wenn der Sieg auf dem Papier mit 4:1 Punkten deutlich aussieht, so sicher gewannen die Herren der SG Junioren‘60/Alle Neun im Endspiel um den Vereinspokal des Vereins Nordenhamer Sportkegler nicht. Das Damen-Team der SG Junioren‘60/Alle Neun verlangte ihnen alles ab und ging zu Beginn durch Birgit Benroth (880 Holz) gegen Rolf Wessels (850) gleich in Führung. Den Ausgleich konnte dann Thomas Rudolph (875) gegen eine sich wehrende Kathrin Voigt (865) erzielen.

Jürgen Fehlau (861) musste sich mächtig anstrengen, um gegen Heike Hölscher (852) sein Team in Führung zu bringen. Am spannendsten war die Partie zwischen Sabine Rudolph und Walter Jost, die erst mit der letzten Kugel entschieden war. Mit 849:848 Holz gewann Walter Jost und holte damit den Siegpunkt. Die Herren der SG gewannen zum zehnten Mal und dabei zum siebten Mal in Folge den Nordenhamer Vereinspokal. Die Begegnung zwischen Martina Waldschmidt (858) und Wolfgang Büsing (873) hatte nur noch statistischen Wert.

Um Platz drei: SG Junioren‘60/Alle Neun Herren II – SG ESV/„Flügelrad“ Nordenham 2:3 Punkte (4232:4221 Holz). Im Spiel um den dritten Platz ging die SG ESV/ „Flügelrad“ zu Beginn durch Anke Wittje (835 Holz) mit 1:0 in Führung, obwohl sie zwischenzeitlich schon mit zehn Holz gegen Markus Birkner (830) zurückgelegen hatte. Den Ausgleich für die SG-Herren schaffte dann Karl-Heinz Belka (848), der sich sicher gegen Rita Richter (830) durchsetzte. Spannung bis zur letzten Kugel gab es dann im dritten Duell zwischen Erwin Voigt und Hans-Jürgen Schmidt, das Schmidt hauchdünn mit 868:866 Holz für sich entscheiden konnte und somit sein Team mit 2:1 in Führung brachte.

Reiner Baacke (850) siegte danach relativ sicher gegen Fred Wittje (839), so dass es jetzt unentschieden stand und die letzte Begegnung zwischen Angelika Wittje und Detlef Laufer die Entscheidung bringen musste. Bis zur letzten Bahn sah Angelika Wittje wie die Siegerin aus, doch dann riskierte sie zu viel, so dass die Kugel acht Wurf vor Schluss die Bahn verließ und sie nun auf einmal mit fünf Holz zurücklag. Aber zwei Wurf später erlaubte sich Laufer eine „Vier“, so dass bei Wittje wieder Hoffnung aufkam. Mit einer „Achter-Serie“ robbte sie sich wieder heran und führte einen Wurf vor Schluss mit einem einzigen Holz. Laufer hätte mit einer Abschluss-Acht den Ausgleich markieren können, doch es wurde nur eine Sieben und das ESV-Team hatte diese Begegnung hauchdünn mit 3:2 Punkten gewonnen und sich somit den dritten Platz erkämpft.