Wesermarsch - Pflichtsieg mit Bravour: Die Volleyballerinnen des Elsflether TB haben am Wochenende ihren vierten Saisonerfolg gefeiert. Sie gewannen das Auswärtsspiel gegen die VG Delmenhorst-Stenum II mit 3:0 (25:10, 25:17, 25:12). Das heißt nach Adam Riese: Sie gestatteten dem Tabellenletzten der Bezirksliga II nur 39 Punkte. Die Elsfletherinnen sind mit 17 Punkten Tabellenvierter und können mit einer guten zweiten Saisonhälfte durchaus noch weiter nach oben im Klassement klettern.
In der Kreisliga bleibt die dritte Mannschaft des SV Nordenham an der Spitze der Tabelle. Sie gewann gegen die SG Ofenerdiek/Ofen III mit 3:0 und hat drei Punkte Vorsprung vor der fünften Mannschaft des Oldenburger TB. Die ersten beiden Teams steigen auf. Der Nordenhamer Punktepuffer zum Tabellendritten beträgt sechs Zähler.
Bezirksliga II
VG Delmenhorst-Stenum II - Elsflether TB 0:3 (10:25, 17:25, 12:25). Die Spiele zwischen den Teams waren in der Vergangenheit oftmals umkämpft. Deshalb legte ETB-Trainer Ingo Fuchs viel Wert auf einen guten Start in die Partie. Und seine Worte fanden Gehör: Die Elsfletherinnen überzeugten von Beginn an mit konzentrierten Aufschlägen und Angriffen, einer guten Blockarbeit und einer aufmerksamen Abwehr. Dank Claudia Kobes Aufschlagserie setzten sie sich früh ab. Die Gastgeberinnen waren im ersten Satz chancenlos.
Anschließend wechselte Elsfleths Trainer kräftig durch. Dennoch lief das Spiel seines Teams flüssig. Es spielte sich schnell eine 24:13-Führung heraus. Zwar wehrte die VG vier Satzbälle ab. Aber der ETB blieb unbeeindruckt und gewann auch den zweiten Durchgang.
Damit hatte er die Moral des Gegners gebrochen. Den dritten Satz sicherten sich die Elsfletherinnen problemlos.
ETB: Steffi Dohrmann, Jessica Grube, Michaela Hanke, Neele Heinemann, Claudia Kobe, Diana Krampert, Rieke Lucka, Britta Schneider, Kim Stuhrmann, Conny Schwuchow.
Kreisliga
SG Ofenerdiek/Ofen III - SV Nordenham III 0:3 (19:25, 20:25, 11:25). Die Nordenhamerinnen machten dem Gastgeber das Leben zunächst mit starken Angaben schwer. Außerdem griffen sie präzise an. Der SVN holte sich Satz eins in überzeugender Manier.
Dann offenbarte er Konzentrationsprobleme. „Wir kamen nicht richtig ins Spiel“, sagte Trainerin Lyndzey Mowatt. Die Gastgeberinnen nutzten zunächst die Fehler des SVN. Aber die Gäste steigerten sich und sicherten sich auch den zweiten Satz. Im dritten Durchgang spielten sie wie aus einem Guss. „Mit der guten Annahme konnten wir im Angriff viel variieren. Das hat echt super geklappt. So startet man gerne ins neue Jahr“, sagte Mowatt.
SVN: Svea Thaden, Hanna Schwuchow, Hannah Uhlhorn, Bele Wegner, Lena Immens, Rauschan Kloz, Anna Saalbach.
