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Vorschau Oberliga-Tennis in Nordenham

Steffen Trumpf

WESERMARSCH - Mit einer Leistungspalette von der Kreis- bis zur Oberliga und einer Altersspanne von den offenen Klassen bis hin zu den Herren 60 starten die Tennisteams aus der Wesermarsch an diesem Wochenende in die Winter-Punktspielsaison. Während sich die sechs Mannschaften in den offenen Damen- und Herrenklassen erst ab Anfang Januar mit Teams aus dem gesamten niedersächsischen Raum messen, schlagen damit bereits 15 der 21 Equipes aus dem Tenniskreis an diesem Sonnabend und diesen Sonntag auf.

Erstmals seit Jahren gibt es dabei Oberligatennis in Nordenham zu bestaunen: Weil die Herren 55 des TK Nordenham in den vergangenen beiden Spielzeiten bei den Herren 50 jeweils Landesliga-Zweiter geworden sind, wurden sie nach ihrem Wechsel in die nächsthöhere Altersklasse in die Oberliga und damit dritthöchste deutsche Spielklasse eingestuft. Teammitglied und Kreis- und Regionsvorsitzender Karl Brandau sieht dem Ganzen enthusiastisch, aber bescheiden entgegen: „Wir wollen erst einmal den Klassenerhalt sichern und uns auf längere Sicht in der Klasse etablieren.“ Als Tennisexperte und frisch gewählter Regionsvorsitzender kann der Nordenham auch die Chancen der weiteren 14 Mannschaften einschätzen.

Drei Teams unabsteigbar

„Zwei Klassen tiefer in der Verbandsliga spielen die Damen 40 des SV Nordenham und des TC Burhave 1993, dazu kommen die Herren 55 und Herren 60 vom SV Brake. Bis auf die Herren 60 können alle unbeschwert aufspielen und müssen sich in diesem Jahr keine Abstiegssorgen machen“, erklärte Brandau lächelnd. Der Grund: Bei den Damen 40 sowie den Herren 55 gibt es keine Verbandsklasse oder Bezirksliga, wodurch diese drei Teams unabsteigbar sind.

Christine Thaden-Decken, die Mannschaftsführerin des TCB, blickt der Saison jedenfalls vollkommen positiv entgegen: „Ein Messen mit anderen Mannschaften ist immer interessant und lehrreich. Wir werden unser Bestes geben“, sagt die Butjenterin. Besonders freut sie sich auf das Traditionsderby gegen den SV Nordenham am 30. Oktober. „Mit welchen Spielerinnen wird der SVN diesmal nach Schweewarden kommen?“, fragt sich die TCB-Kapitänin, deren Team seine Winterspiele in der Schweewarden Halle austrägt. Werner Schröder von den Braker Herren 60 hat neben lustigen und spannenden Partien ein ganz anderes Ziel: „Wir hoffen, dass es endlich mal wieder eine Saison ohne Verletzungen und andere Ausfälle gibt.“

SVL und BTB zuversichtlich

Die Abstiegsgefahr ist in allen anderen Spielklassen dagegen akut, für die beiden Verbandsklassenteams der Herren 30 vom SV Lemwerder und der Blexer Herren 40 allerdings kein Thema, prophezeit Karl Brandau: „Mit dem Abstieg werden die beiden Mannschaften in diesem Jahr nichts zu tun haben.“ SVL-Kapitän Sven Quader ist ähnlicher Meinung: „Wir haben sehr gute Chancen auf einen mittleren Tabellenplatz.“

Traditionell spielt das Gros der Wesermarschmannschaften auf Bezirksebene: Die wohl spannendste Gruppe findet sich dabei in der Herren 40-Bezirksliga, in der sich mit dem TV Schweewarden, Blexer TB II und SV Nordenham drei Teams aus dem Tenniskreis befinden. Der TVS hat sich dabei personell mit Spielern des TC Burhave verstärkt und fängt mit zwei schweren Auswärtsspielen in Visbek und Leer an, wie Mannschaftsführer Hans-Dieter Schierloh verrät. „Unser Ziel kann nur der Klassenerhalt sein.“ Genauso interessant dürfte das Derby zwischen den Herren 50 vom SVN und BTB am 30. Oktober werden. Die beiden Mannschaften haben allerdings das Pech, dass sie in ihrer Viererstaffel gerade einmal drei Punktspiele austragen können.

Burhave unterstützt TVS II

Die Wesermarsch-Armada komplettieren werden die SVN-Herren 30 sowie die Herren 40 vom TVS II und TKN. Allesamt spielen sie in der Bezirksklasse. Während auch der TVS II mit Verstärkung aus Burhave startet, hofft der Tennisklub auf spielerische Verbesserung durch das Training bei TKN-Vereinstrainer Jens Kuhle: „Wir wollen im Team gemeinsam über uns hinauswachsen – ohne Druck und mit Spaß. Ein Platz im Mittelfeld ist da vielleicht realistisch“, sagt Mannschaftsführer Bernd Wintjen.

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