WESTERSTEDE - Reges Treiben herrschte am Fikensolter Möhlenbült. Der Leichtathletik-Kreis Ammerland/Friesland hatte zu seinen Crossmeisterschaften geladen und neben den Männern und Frauen waren auch zahlreiche Kinder und Jugendliche am Start. Im Frühjahr waren die Titelkämpfe wegen einer Sturmwarnung abgesagt worden. Jetzt waren die Bedingungen deutlich besser. Die Strecke in Fikensolt bot hervorragende Bedingungen.

Zunächst starteten die Erwachsenen und die Kinder mussten sich in Geduld üben. Die Zeit nutzten die jungen Läuferinnen und Läufer aber, um sich mit Dehnübungen aufzuwärmen. Eltern und Trainer gaben, warm eingepackt, noch zahlreiche Tipps für den Lauf durch das unwegsame Gelände und versorgten ihre Schützlinge mit Getränken.

Dann wurde es ernst und die jüngsten Schülerinnen stellten sich zum Start auf. Berndt Erben von der TSG Westerstede kontrollierte die Startaufstellung und erklärte kurz die Strecke. Dann gab er das Startsignal und der Lauf über Wege und Trampelpfade wurde in Angriff genommen. Im Starterfeld mit dabei war auch die jüngste Läuferin – gerade drei Jahre – die mit ihrem Vater an der Hand scheinbar mühelos die schwierige Strecke absolvierte.

Als Erste kam Reena Rastedt von der TSG Westerstede durch das Ziel. Erschöpft wurde sie nach 5:14 Minuten von ihren Begleitern in den Arm genommen. Bei der einen oder anderen kleinen Läuferin flossen nach Zieleinlauf auch ein paar Tränen, denn die Strecke über den holprigen Boden hatte alles abverlangt.

Auch die jüngste Starterin kam – wenn auch ganz zum Schluss – sicher ins Ziel. Kurz davor schien ihr aber eine große Pfütze, in die sie hineinstolperte, noch zum Verhängnis zu werden. Doch so leicht ließ sich die Kleine nicht davon abhalten, mit ihrem Papa durchs Ziel zu gehen. Sie stand sofort wieder auf und ohne eine Träne zu vergießen ging es weiter. Im Anschluss starteten die älteren Mädchen. Kea Küpker vom Vareler TB kam hier nach 4:54 Minuten als Schnellste ins Ziel.

„Es gab keine Verletzungen“, so Berndt Eiben, „nur dreckige Klamotten, aber dafür war es ja querfeldein!“

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