Westerstede - Fünf Ammerländer Leichtathleten kämpfen an diesem Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Leinefelde-Worbis (Thüringen) um heiß begehrte Titel. Es gehen Rieke Stieglitz, Jens Beintken, Helge Bormann (alle SV Friedrichsfehn), Heiner Lührs (TSG Westerstede) und Enno Borchers (VfL Rastede) an den Start. Jens Beintken (M35) startet im Weitsprung, 100 Meter Sprint und 110 Meter Hürdenlauf. Der mehrfache Deutsche Meister im Weitsprung hofft nach seinem tollen Abschneiden bei der Hallen-Weltmeisterschaft mit zwei fünften Plätzen insbesondere im Weitsprung und Hürdenlauf auf Podestplatzierungen. In der Meldeliste liegt er jeweils auf dem dritten Platz.

Helge Bormann (M50) war zu seiner aktiven Hauptklassenzeit im Hürdenlauf in der nationalen Spitze. In der offiziellen Meldeliste für Leinefelde liegt er auf Platz zwei im 100 Meter Hürdenlauf und ist auf seine ersten deutschen Meisterschaften in der Seniorenklasse gespannt. Daneben startet er auch im Hochsprung und 200 Meter Sprint. Ihre ersten nationalen Hallenmeisterschaften hat Rieke Stieglitz (W35) schon hinter sich und konnte im 60 Meter Sprint die Bronzemedaille erringen. Nun hofft sie im 100 Meter und 200 Meter Sprint auf gute Zeiten und vordere Platzierungen.

Ebenfalls für die Deutschen Meisterschaften einiges vorgenommen hat sich auch Heiner Lüers von der TSG Westerstede. Ein Ziel hat er in Thüringen klar vor Augen. „Dort möchte ich am Samstag versuchen, meinen im Vorjahr in der Altersklasse M60 gewonnenen Titel über die 300 Meter Hürden erfolgreich zu verteidigen“, sagt er. Am Freitag seien Starts über die 100 Meter Hürden und im Weitsprung geplant. Auch bei diesen beiden Disziplinen hofft Lüers in den Kampf um die Medaillen mit eingreifen zu können. Sollte sich der Kräfteverschleiß in Grenzen halten, ist der Sportler zuversichtlich auch noch am Sonntag beim Sprint über die 200 Meter auf einen der vorderen Plätze laufen zu können.

Mit den Staffelkameraden vom OSC Damme sei am Samstag in der Startgemeinschaft Weser-Ems eigentlich ein Start über die vier mal 100 Meter Sprintstaffel vorgesehen. Ob es dazu kommt, steht noch in den Sternen. Denn alle Läufer müssen dazu gesund die Sprintdistanzen überstehen. „Eigentlich konnte ich in den vergangenen Wochen gut trainieren, so dass ich sehr zuversichtlich nach Thüringen reisen werde“, sagt Lüers.