Westerstede - Die silbernen Pokale glänzen in der Sonne – und sind heiß begehrt: „Das Beachvolleyball-Turnier ist für alle das Highlight“, sagte Andrea Lamping. Die Polizeirätin gehört zum Organisationsteam des 10. Sport- und Gesundheitstages der Polizei. 340 Beamtinnen und Beamte aus vier Dienststellen durften am Dienstag im Hössensportzentrum in Westerstede (Ammerland) mehr als 20 Sportarten ausprobieren – darunter Tennis, Badminton, Aquajogging, Zumba, Tabata, Flexi-Bar oder Tae Bo. 18 Teams starteten beim Beachvolleyball-Turnier.
Mit dabei waren die Polizeiinspektionen Oldenburg-Stadt/Ammerland, die Zentrale Kriminalinspektion, die Wasserschutzpolizei und ein Stab der Polizeidirektion Oldenburg. Vor dem Wettkampf begrüßte Westerstedes scheidender Bürgermeister Klaus Groß die Teilnehmer und ließ es sich nicht nehmen, dem erfolgreichen Team der Stadtolympiade zu gratulieren. „Die Gesetzeshüter“ aus Westerstede hatten am Wochenende den Wettbewerb für sich entschieden.
Im Rahmen des Sporttages konnten die Teilnehmer auch ihren obligatorischen Leistungsnachweis absolvieren. „Die Pflicht lässt sich hier sehr gut mit dem Angenehmen verbinden“, sagte Lamping. Natürlich kam auch die Gesundheit nicht zu kurz: So konnten sich die Teilnehmer über Ergonomie am Arbeitsplatz informieren, Progressive Muskelentspannung ausprobieren oder sich beim Yoga entspannen.
Dem Sporttag zugute kam, dass viele Beamtinnen und Beamten in verschiedenen Sportarten selbst aktiv sind und diese als Übungsleiter den Kollegen vorstellten. Einzig bei der Bootcamp-Rallye und beim Vortrag zu Resilienz waren die Leiter extern. Zum ersten Mal im Angebot war neben der Rallye auch der Human Kicker, bei dem sich die Spieler als menschliche Tischkicker-Figuren behaupten mussten.
„Sport gehört zum Berufsbild der Polizei dazu“, betonte Bernd Deutschmann, Vizepräsident der Polizeidirektion Oldenburg. Die Beamten müssten bei ihrer Arbeit ausreichend fit sein. Zudem würden sich hier Kollegen aus verschiedenen Dienststellen und Städten treffen, die sich sonst nicht oft über den Weg laufen. „Hier können sie auch mal losgelöst von den alltäglichen Aufgaben miteinander ins Gespräch kommen“, so Deutschmann. Noch trockenen Fußes gab er den Startschuss zum Schwimmen – und landete nur wenige Sekunden später selbst im Wasser. Schuld daran: Eine Wette vom vergangenen Jahr und zwei starke Kollegen.
