WESTERSTEDE - Coach Christian Stebel war hinterher ziemlich ärgerlich. Gerade in den entscheidenden Situationen eines Satzes hätten seine Spielerinnen zu viele unnötige Fehler produziert. Dadurch habe man es den Gegnerinnen leicht gemacht. Mit 21:25, 22:25 und 21:25 nach eineinhalb Stunden Spielzeit ging die Partie der Volleyball-Regionalliga der Frauen gegen den Tabellenzweiten SC Langenhagen verloren.

Lange Ballwechsel prägten das Match, wobei die Ammerländerinnen auch lange die Sätze offen hielten. Schon im ersten Satz sahen die Zuschauer ein hochklassiges Spiel. Dann reichte es aber nicht mehr. Als Julia Steffen und Christina Bremekamp ihre Aufgaben verschlugen, gingen die Gäste mit drei Punkten in Front und gaben den Vorsprung nicht mehr ab. Auch im zweiten Satz blieb bis zum 21:21 alles offen. Erneut brachten zwei dumme Fehler der Westerstederinnen die Gäste wieder in Vorteil. Ähnlich verlief auch der dritte Durchgang.

„So war einfach kein Satz zu gewinnen“, erklärte Stebel. Außerdem konnte sein Team die Hauptangreiferin aus Langenhagen, Melanie Albers, über die gesamte Spielzeit nicht in den Griff kriegen. Bei langen Ballwechwechseln erzielten am Ende zumeist die Langenhagenerinnen den Punkt. Das war symptomatisch. Die Ammerländerinnen waren spielerisch fast gleich mit dem Tabellenzweiten, konnten in den wichtigen Situationen aber nicht den nötigen Punkt setzen.