Westrittrum - Ein jähes Ende nahm der 4. Triathlon der Reservistenkameradschaft (RK) Huntlosen unter den Schwerpunkten „Laufen-Schießen-Wissen“ am Samstag in der Gemeinde Großenkneten. An der Brücke in Westrittrum, im Verlauf der Huntloser Straße, wo sich die Station 7 „Überquerung der Hunte“ als einer von insgesamt elf Anlaufpunkten befand, ereignete sich am späten Vormittag ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Dadurch konnte die Station nicht mehr von den mitmachenden Teams angelaufen werden. Auch eine Durchführung der Übung an diesem Standort war undenkbar geworden. Danach war auch niemandem mehr zu Mute, wie RK-Vorsitzender Rolf Gardeler betonte, der den Triathlon abbrach. „Es wird in diesem Jahr keine weitere Veranstaltung geben. Im kommenden Jahr werden wir wieder einen solchen Wettbewerb vorbereiten“, erklärte Gardeler.

Am frühen Morgen hatte der „RK Huntlosen Triathlon“ im Schießstand des Schützenvereins Huntlosen begonnen. Dort stand auch die erste Aufgabe, das Schießen mit Gewehr/Pistole, im Schießstand an. Von dort ging es dann auf die insgesamt elf Kilometer lange Strecke, auf der die Hunte mehrfach am Seil überquert werden musste. Außerdem war auch eine Station mit Aufbau eines Pionierstegs und Verlegung eines Kabels für die „Ackersprechanlage“, wie das Feldtelefon oft in Reservistenkreisen genannt wird, zu absolvieren.

Darüber hinaus waren Entfernungen zu ermitteln – durch eine Einschätzung auf der Karte und in der Natur. Auch wurde Wissen abgefragt, zum Beispiel aus dem Bereich Staatsbürgerkunde.

Mit großem personellen Aufwand waren alle elf Stationen besetzt und bestens vorbereitet worden. Auch wurden die einzelnen Punkte ständig abgefahren und entsprechend für Verpflegung gesorgt.

Neben den reinen Soldatenteams zum Beispiel der Reservistenkameradschaften aus Wardenburg und Emstek waren aber auch viele zivile Mannschaften jeweils als Dreierteams unterwegs. So zum Beispiel von der Freiwilligen Feuerwehr Sandhatten, die gleich mit zwei Mannschaften dabei war.

Anhand von Luftkarte und einer Mappe mit den Erklärungen zu den einzelnen Stationen arbeiteten sich die Teams durch Wald und Flur vor. Wegen des Unfalls konnte der Triathlon nicht abgeschlossen werden. Eine Wertung der besten Teams gab es dadurch nicht. Dafür dürfte auch jeder Verständnis gezeigt haben.