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NWZonline.de Sport

WHV geht im Sturm unter

14.02.2005

WILHELMSHAVEN Wilhelmshaven lag zur Pause schon mit 4:16 zurück. Zumindest die zweite Halbzeit versöhnte die Fans.

Von Otto-Ulrich Bals

und Ralf Knuth-Voigt WILHELMSHAVEN - Viel zu Lachen gab es für die WHV-Fans gegen die SG Flensburg-Handewitt nicht. Nur einmal. Das war unmittelbar vor Spielbeginn. „Liebe Handballfreunde, freuen Sie sich auf das Duell der Stadt am Jadebusen gegen die Beate-Uhse-Stadt“, gelang Hallensprecher Stephan Reiners eine pfiffige Ansage. Wenige Minuten später war Schluss mit lustig: Der Meister aus Flensburg führte die Gastgeber vor 2300 Zuschauern 30 Minuten lang vor und hatte die Bundesligapartie beim 16:4-Halbzeitstand schon entschieden. Die Fans schauten dumm aus der Wäsche und durften am Ende heilfroh sein, dass sich die 18:30-Schlappe noch halbwegs in Grenzen hielt.

Wie der Sturm vor der Halle waren die Flensburger über die Jadestädter hinweggefegt. In Durchgang eins besaß der WHV, der ohne die verletzten Jan Fegter und Stammkeeper Adam Weiner antreten musste, nicht den Hauch einer Chance. Zudem überraschte Trainer Michael Biegler mit Marc Hohenberg in der Anfangssieben im rechten Rückraum für Alexandros Vasilakis.

Flensburg indes drückte gleich mächtig aufs Tempo. Mit einer stabilen 6-0-Deckung und einem überragenden Torwart Jan Holpert (16 Paraden vor der Pause) hatte die SG alles im Griff und ließ vor allem aus dem Rückraum keine Chancen zu. Die Folge: Der WHV erzielte in den ersten elf Minuten lediglich ein Tor und nur ganze vier in der ersten Halbzeit.

Der erste Treffer aus dem Rückraum gelang Oliver Köhrmann nach 17 Minuten zum 3:8. Überhaupt war der Kapitän auf der Spielmacherposition so ziemlich auf sich allein gestellt. „Das war schon deprimierend. Um in der Bundesliga mithalten zu können, braucht man auch Mut. Der fehlte uns lange“, meinte ein bei Spielschluss noch sichtlich genervter Köhrmann.

Nach dem Seitenwechsel probierte Biegler die 5-1-Abwehrformation. Schadensbegrenzung gelang den Gastgebern aber erst, als Jan Holpert aus dem Spiel genommen wurde. Gylfi Gylfason hatte ihn versehentlich im Gesicht getroffen, da stand es 6:19. Nun wurde der WHV stärker, kam auch zu Treffern und gestaltete so die zweite Halbzeit mit 14:14 zumindest unentschieden. „Mehr war einfach nicht drin. Flensburg in dieser Besetzung hat uns in aller Deutlichkeit gezeigt, das wir als Team um den Klassenerhalt und der Gegner um den Titel mitspielen“, so Biegler.

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