Landkreis - Sieg und Niederlage gab es am Wochenende für die beiden Landkreisteams in der Handball-Landesliga der Frauen.

SV SW Osterfeine - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 14:21 (4:13). Mit einer starken ersten Hälfte legte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg den Grundstein zu einem sicheren Erfolg beim SV SW Osterfeine. Wiebke Möller traf zunächst fast wie sie wollte. Mit einem Treffer von Franziska Hische, die sich in einer 1:1-Situation energisch durchsetzte, setzte sich die HSG schon auf 9:4 (20.) ab. Bis zur Pause hatte das Team von Trainer Harald Logemann einen Vorsprung von neun Toren. Die Gastgeberinnen erzielten gegen die sichere HSG-Deckung 16 Minuten keinen weiteren Treffer. Nach Wiederbeginn fanden die Landkreislerinnen nicht mehr so richtig in die Spur. Mit kämpferischem Einsatz holten die Gastgeberinnen Tor um Tor auf und schienen nach dem 12:15 (49.) wieder in Schlagdistanz zu sein. Doch die Gäste hatten die richtige Antwort parat und zogen mit vier Toren in Folge wieder davon. Zufrieden äußerte sich Coach Harald Logemann nach Spielende: „Mit der ersten Hälfte war ich sehr zufrieden, denn hier wurden die Vorgaben konsequent umgesetzt. Sarah Grützmacher zeigte eine ganz starke Leistung und sorgte in einigen Phasen mit ihren Paraden für einen Rückhalt in der Mannschaft. In der Pause habe ich dann wohl nicht ganz die richtigen Worte gefunden, denn die Mannschaft fühlte sich etwas unter Druck gesetzt, was sich negativ im Spiel bemerkbar machte.“

TV Neerstedt - SG Friedrichsfehn/Petersfehn 29:34 (14:18). Im Spitzenspiel kassierte der TV Neerstedt gegen den starken Aufstiegsaspiranten SG Friedrichsfehn/Petersfehn eine fast schon erwartete 29:34-Niederlage. Das Team von TVN-Trainer Maik Haverkamp hatte besonders in der ersten Hälfte in der Abwehr große Probleme. Im 1:1-Spiel waren sie fast hoffnungslos unterlegen. So hatte sich der Favorit bereits bis Mitte der ersten Hälfte auf 8:2 abgesetzt. Wenige Minuten später musste dann Wiebke Haake nach einem Zusammenprall mit ihrer Gegnerin mit einer schweren Knieverletzung ausscheiden. Bis zur Pause hielt die SG den Gegner auf Abstand und ging mit vier Toren Vorsprung in die Kabine. Da Neerstedt auch weiterhin im Angriff große Möglichkeiten liegen ließ, setzte sich die SG mit vielen einfachen Treffern schon vorentscheidend auf 20:29 (46.) ab. Danach zeigte das Haverkamp-Team zwar eine gute Moral, konnte die Niederlage jedoch nicht mehr verhindern. Trotzdem war der TVN-Coach nach Spielende zufrieden: „Es muss schon alles zusammen passen, wenn man so eine Ausnahmemannschaft schlagen will. Die Verletzung von Wiebke Haake hat uns etwas aus dem Tritt gebracht. Außerdem hat unsere Abwehr häufig nur reagiert anstatt zu agieren. Wir kamen zwar einige Male recht nahe heran, doch haben wir in den entscheidenden Phasen zu viel liegen gelassen. Wir haben aber eine tolle Moral bewiesen, und darauf können wir in den nächsten Spielen aufbauen.“