Seit längerer Zeit weilte am Sonntag mal wieder Frank Claaßen (43) bei einem Heimspiel des Fußball-Landesligisten VfL Oldenburg im Stadion an der Alexanderstraße. Der ehemalige Trainer der Grün-Weißen nutzte die Gelegenheit, um sich nach Spielschluss der turbulenten Partie seines Ex-Clubs gegen Tabellenführer SV Holthausen-Biene (3:5) mit dessen Trainer ­Alfons „Alo“ Weusthof (52) zu unterhalten. Bei einem Glühwein tauschten sich die beiden langjährigen Weggefährten über aktuelle Geschehnisse in der hiesigen Fußballszene, aber auch über gemeinsame vergangene Zeiten aus. Claaßen war unter Weusthof einst sowohl beim VfB Oldenburg als auch beim SV Meppen als Co-Trainer aktiv.

Zwar haben die Oberliga-Fußballer des VfB Oldenburg das „100 000-Euro-Spiel“ gegen Kickers Emden am 29. September mit 0:1 bei Kickers Emden verloren und damit den direkten Einzug in die Hauptrunde des DFB-Pokals 2011/2012 verpasst, doch gibt es immer noch ein Hintertürchen für die Mannschaft von VfB-Trainer Torsten Fröhling. Dieser dürfte sich nun den Ostermontag, 25. April 2011, rot im Terminkalender angestrichen haben. Grund: Der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) hat jetzt an diesem Tag das Entscheidungsspiel zwischen den beiden im NFV-Halbfinale unterlegenen Mannschaften, VfB und Ligarivale TSV Ottersberg, terminiert. Die Spieler und Verantwortlichen dieser beiden Teams müssen bis dahin allerdings die Daumen drücken, dass Eintracht Braunschweig – Gegner von Kickers Emden im NFV-Pokalfinale – am Ende der Saison einen der vier ersten Plätze in der Dritten Liga belegt. Die Braunschweiger hätten sich dann auch auf diesem Wege für die Teilnahme am DFB-Pokal 2011/2012 qualifiziert, so dass ein weiterer Platz im Bundeswettbewerb für Niedersachsen frei würde.

Gleich zwei Geburtstage gab es im Trainerteam des Basketball-Bundesligisten EWE Baskets am Wochenende zu feiern, doch machte die 72:74-Auswärtsniederlage die erhofft gute Stimmung zunichte. Während Predrag Krunic am Sonnabend 43 Jahre alt wurde, beging sein Assistent Ralph Held am Sonntag seinen 53. Geburtstag. Zu einer Spontanfeier auf der Rückreise aus Bonn war nach der knappen Niederlage natürlich keinem zumute.

Zu einem Aufeinandertreffen von zwei ehemaligen Spielern der EWE Baskets kam es am Wochenende in Israel. Meisterschaftsfavorit Maccabi Tel Aviv mit Aufbauspieler Doron Perkins unterlag überraschend daheim gegen Bnei Hasharon. Die Gäste setzten sich nicht zuletzt dank 19 Punkten von Dan Grunfeld mit 91:88 durch. Perkins lieferte mit sieben Punkten und sieben Assists eine passable Leistung ab, konnte die erste Saisonniederlage Maccabis aber nicht abwenden.