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Fußball Wiefelstede steht mit dem Rücken zur Wand

Wiefelstede - Zum Bezirksliga-Derby empfangen die Fußballer des SV Eintracht Wiefelstede an diesem Mittwoch, 9. Mai, den FC Rastede. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Dabei stehen die Wiefelsteder mit dem Rücken zur Wand: Zuletzt kam der SV zwar zu einem 2:1-Erfolg über den VFL Stenum. In der Tabelle stehen die Gastgeber aber mit 18 Punkten auf einem direkten Abstiegsplatz. „Der Sieg gegen Stenum war wichtig, ich denke wir haben wieder in die Spur zurückgefunden“, meint SVE-Trainer Mario Anderer und ergänzt: „Wenn wir gegen Rastede wieder so konzentriert zu Werke gehen, können wir gewinnen. Entscheidend wird in diesem Derby der Einsatz und der Wille sein.“

Drei wichtige Punkte

Der FC Rastede liegt in der Tabelle auf Rang elf, der Klassenerhalt ist aber noch nicht sicher. Am letzten Spieltag gegen den TSV Abbehausen setzte es für den FC außerdem die 13. Saisonniederlage. „Wir wollen unbedingt drei Punkte holen und uns nach unten in der Tabelle absetzen. Damit würden wir einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen“, kündigt Trainer Sven de Groot an. Im Derby kann der FC-Coach auf das komplette Team zurückgreifen. „Es ist schon ein besonderes Spiel. Wir kennen Wiefelstede sehr gut und wissen wie sie spielen. Natürlich hoffen wir, dass wir das Spiel genauso positiv gestalten können wie das Hinspiel“, meint de Groot. Das haben die Rasteder mit 4:1 für sich entschieden. Dass die Gastgeber dennoch alles auf Sieg setzen, steht für den FC-Trainer außer Frage: „Die brauchen die Punkte nötiger als wir.“

Hoffnung auf viele Tore

Das Aufeinandertreffen der beiden Ammerländer Bezirksliga-Clubs lässt auf viele Tore hoffen, auch wenn beide Mannschaften vor allem durch Gegentreffer auffallen. So musste der SV Wiefelstede bisher 60-mal ins eigene Netz greifen, Rastede immerhin 53-mal.

Beide Mannschaften wollen das Derby unbedingt für sich entscheiden – vor allem die Wiefelsteder sind „heiß“, wie Trainer Anderer betont: „Die letzten Derbys hat Rastede für sich entschieden. Jetzt sind wir endlich mal wieder dran.“

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