WIEN/OLDENBURG - WIEN/OLDENBURG/TOR - Die teilnehmenden Spieler könnten problemlos die Tribünen größerer Arenen füllen, und die Ergebnislisten ergeben nahezu ein Buch: Das Osterturnier in Wien ist auch 2007 seinem Ruf als eine der größten Nachwuchs-Basketball-Veranstaltungen gerecht geworden. Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche Oldenburger Korbjäger in der österreichischen Hauptstadt aktiv, und alten Traditionen folgend verbanden sie Sport und Unterhaltung vortrefflich.
Die Junior Baskets Oldenburg trugen die Verantwortung für gleich vier Teams des Oldenburger Turnerbundes in Wien. Dabei schlugen sich beispielsweise die weiblichen U-13-Korbjägerinnen unter Leitung ihres Trainers Henning Haseleu wacker. Während sie im regulären Ligabetrieb gegen männliche Jugendteams ihrer Altersklasse antreten, eröffnete sich ihnen nun die Chance, sich mit anderen Mädchen-Mannschaften zu messen. Das Resultat konnte sich dank der wertvollen Erfahrung sehen lassen, auch wenn es einige eher deutliche Niederlagen gab.
Im Bereich der männlichen Jugendmannschaften gelang es dem U-20-Team, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Als souveräner Turniersieger ohne Niederlage wurde die Mannschaft unter der Regie von Stefan Himmelmann ihrer Favoritenstellung gerecht; so gingen hier beispielsweise die beiden Regionalliga-Spieler Steffen Kiese und Andrej Mangold auf Körbejagd. Die U 16 hingegen strauchelte und fuhr zum Saisonabschluss nur einen Sieg ein.
Mit Bravour schlug sich die OTB-Mannschaft der Altersklasse U 14. Mit viel Herz und Spielfreude erreichte das Team das Halbfinale, das erst in letzter Sekunde verloren ging. Den an diesem Tag überlegenen Gegner aus Neukölln werden die Oldenburger bei der Norddeutschen Meisterschaft am 28. und 29. April in Ottensen wiedersehen. Auf diese Etappe der Meisterschaften hat sich derweil auch die U 20 vorbereitet; der Kampf um den Titel geht am 5. und 6. Mai über die Bühne.
„Wien war auch in diesem Jahr eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten“, resümierte Janine Weers, OTB-Jugendtrainerin, die als Delegationsleiterin gemeinsam mit den Coaches Karl-Heinz Röben, Evangelos Kyritsis, Henning Haseleu und Stefan Himmelmann beim Turnier in Wien an der Seitenlinie verantwortlich war. Die Möglichkeit, sich mit internationalen Gegnern auf Augenhöhe zu messen, war dabei ebenso ausgeprägt wie das bunte Rahmenprogramm.
