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NWZonline.de Sport

Beachvolleyball: Böckermann reist mit viel Schwung zur WM

27.07.2017

Wien /Oldenburg Plötzlich gehören auch deutsche Männer wieder zum Kreis derer, denen bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft ab diesem Freitag in Wien ein Spitzenplatz zugetraut wird. Der sensationelle Grand-Slam-Sieg des in Hundsmühlen (Landkreis Oldenburg) aufgewachsenen Markus Böckermann mit seinem Partner Lars Flüggen auf der Welttour im polnischen Olsztyn hat das Duo quasi über Nacht aus dem Schatten der Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst katapultiert.

„Wir sind selbst auch überrascht nach dem bisherigen Saisonverlauf mit vielen Verletzungen und Rückschlägen“, berichtete Böckermann: „Wir wollten uns steigern. Aber zu einem Turniersieg gehört weit mehr.“

Dass dies jedoch keineswegs Zufall war, dessen ist sich der 31-jährige Wahl-Hamburger sicher. „Es war eine Frage der Zeit, dass wir wieder unsere Leistungen abrufen können, nachdem uns auch viele dumme Zufälle zurückgeworfen haben“, so Böckermann, der seine Karriere einst beim Oldenburger Turnerbund begonnen hatte.

Seit Anfang des Jahres trainieren Böckermann/Flüggen im neuen zentralen Verbands-Stützpunkt mit Chef-Bundestrainer Martin Olejnak und Bundestrainer Eric Koreng. „Wir mussten nicht umziehen, das ist schon mal ein Riesenvorteil“, bemerkten die beiden: „Das Trainingsumfeld hat sich verbessert, wir werden auch bei Turnieren immer betreut.“

Nach seinem Master-Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen, den Böckermann mit Bestnote schaffte, bleibt nun mehr Zeit für den Sport. Als alleinige Folge des neuen Trainingssystems möchte Böckermann den Turniersieg in Polen aber noch nicht werten: „Das ist wie bei Verletzungen. Das System braucht Geduld.“

Bei der WM vom 28. Juli bis 6. August in Wien treten insgesamt sechs Zweierteams aus Deutschland an – Böckermann und Flüggen sind dabei das einzige Männerteam. Die überragenden Golden Girls Ludwig/Walkenhorst sind momentan zudem die großen Stars des deutschen Beachvolleyballs. Die Rolle allein unter starken Frauen ist für Böckermann und Flüggen jedoch gewohnt. Bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 waren sie auch das einzige Männerteam, damals reichte es aber noch nicht zum Überstehen der Vorrunde.

Vorerst werden in Wien zwar die Frauen im Fokus sein, Böckermann und Co. stört das aber überhaupt nicht. Im Gegenteil: „Es ist gar nicht so schlecht, wenn wir nicht im Rampenlicht stehen. Da sind wir gar nicht heiß drauf“, sagte Böckermann. Überraschen würde er aber gern wieder.

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