Sande - Mehr geht fast nicht zum Wikingerspiel bei der Paddel- und Pedalstation in Sande: Mit 32 Mannschaften und 150 Teilnehmern, die bei der 4. Auflage des Kubb-Turniers die Wurfhölzer fliegen ließen, war fast jeder Quadratmeter Spielfläche. Ein schöner Erfolg für den Rotary-Club Jever-Jeverland, der das Turnier veranstaltete, frühzeitig Werbung machte und Spieler und Mannschaften aus Nah und Fern mobilisierte.

Die weiteste Anreise hatten aber nicht etwa „Wikinger“ aus dem hohen Norden, sondern eine Gruppe aus Amsterdam, die ein Team aus Hamburg unterstützte. Als Turniersieger konnte sich am Ende die zweite Mannschaft des Lions-Club Jever feiern lassen, gefolgt von den Wittmunder „Vikings“ und den nach ihrer Postleitzahl benannten 25499ers aus Aurich.

Doch Platzierungen spielten bei allem sportlichen Ehrgeiz nur eine untergeordnete Rolle: „Es ist der Spaß am Spiel, der zählt“, sagt Turnierorganisator Andreas Baumgart. Familie, Freunde, Firmen, Vereine, Club und eine Gruppe von Flüchtlingen versuchten sich im auch als Wikingerschach bekannten Wurfspiel Kubb und traten teilweise auch mit Plastik-Wikingerhelmen an.

Ziel des Spiels ist, mit Würfen die Klötze – die „Kubbs“ – der generischen Mannschaft zu treffen und am Ende den in der Mitte aufgestellten König zu treffen.

Der Erlös aus Startgeldern, Kaffee-, Kuchen-, Grill- und Getränkeverkauf ist auch diesmal wieder für einen guten Zweck bestimmt, sagt Thomas Wolff von den Rotariern. Unterstützen will der Rotary-Club den Wilhelmshavener Verein „Schlüsselblume“ , Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt.