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Bewegung Mit 300 Läufern durch den Wildenloh


Wilder Lauf durch den Wald: Beim 37. Lop dwasch dörn Wildenloh gingen jede Menge Sportler an den Start. Über Stock und Stein verlief die Strecke.
Piet Meyer

Wilder Lauf durch den Wald: Beim 37. Lop dwasch dörn Wildenloh gingen jede Menge Sportler an den Start. Über Stock und Stein verlief die Strecke.

Piet Meyer

Wildenloh - Mitmachen durfte beim 37. Lop dwasch dörn Wildenloh am Sonntag natürlich jeder. Doch auf der Mittelstrecke über 3200 Meter hat sich der Lauf zu einer Art Vereinsmeisterschaft des Deutschen Sport-Club (DSC) Oldenburg entwickelt. So kam mit Laufrauschler Korbinian Germer (13:10) der erste Läufer, der nicht das Trikot des DSC trug, als Sechster ins Ziel. Sein Verein Team Laufrausch hat den Lauf organisiert.

„Senior“ auf Platz 1

Auf Platz eins schlug „Senior“ Christoph Paetzke (11:56) Jan de Vries (12:16). „Der ist in der 2. Runde abgehauen. Wieder ein Vereinskollege vor mir, genau wie letztes Jahr. Aber immerhin konnte ich die anderen DSCler hinter mir lassen. Nächstes Jahr hole ich mir den Sieg.“ Auf den weiteren Plätzen folgten Gabriel Monien (12:35), Jost Hornbostel (12:44) sowie Mathias Freese (12:47).

Bei den Frauen lief Nanke Smid von der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Papenburg-Aschendorf in 13:53 Minuten einen souveränen Sieg heraus. Es folgten Marie Koch vom Sportverein (SV) Friedrichsfehn (15:25) und Jule Meiners vom DSC (16:04).

Auf der Langstrecke über 9000 Meter siegte der Oldenburger Thomas Pollmann. In 31:36 Minuten lief er der Konkurrenz um fast zwei Minuten davon. Zweiter wurde Benjamin Jacobs aus Toulouse (33:29) vor Daniel Steffens vom Turnverein (TV) Norden (34:12), der rund zweihundert Meter vor dem Ziel Frank Gräfedünkel (34:16) von den Laufsportfreunden (LSF) Oldenburg überholte und den dritten Platz nicht mehr hergab. „Am Ende hat mir etwas die Kraft gefehlt, aber insgesamt hat mir dieser sehr gut organisierte Lauf außerordentlich gut gefallen“, so Gräfedünkel. 32 Sekunden langsamer war Oldenburgs derzeit schnellster Marathonläufer Dennis Osterfeld vom Laufclub Wechloy auf Platz fünf.

Gut, aber anstrengend

Nicht zu schlagen war LSFlerin Antje Günthner (38:31), die sich den Sieg bei den Frauen vor Deike Burkhardt (Rennschnecken Westerstede, 39:22) und Waltraud Klostermann (TV Norden, 40:09) sicherte. „War gut heute, aber anstrengend. Dies war auch mein erster Crosslauf, wenn man mal von Sandkrug absieht, aber da ist man ja nicht so viel am Stück im Wald“, so Günthner.

Freuen konnte sich auch Lera Miller vom Turn- und Sportverein (TuS) Sulingen die über 1600 Meter nicht nur das schnellste Mädchen war, sondern in 6:31 Minuten auch einen neuen Streckenrekord aufstellte. Den Sieg bei den Jungen holte Nepomuk Germer vom Sportverein Eintracht (SVE) Wildenloh in 6:23 Minuten. Die weiteren Podiumsplätze gingen bei den Jungen an Elias Eilers von der Laufgemeinschaft (LG) Uplengen (6:49) und Kasimir Germer (SVE Wildenloh, 6:50) sowie bei den Mädchen an Ina Weber (6:55) und Luisa Eilers (beide LG Uplengen, 7:11).

Für Eilert Hustede vom Team Laufrausch war der Lauf ein voller Erfolg. „Fast 300 sind mitgelaufen, wir waren praktisch voll“, freute er sich. Damit wurde ein neuer Besucherrekord aufgestellt, „der ist kaum zu überbieten“ – denn organisatorisch können die Lauffreunde mehr Teilnehmer schlecht leisten. Auch das Wetter habe bis auf ein wenig Regen mitgespielt. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden.“

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