WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/EB - In Berlin entscheidet sich ab Sonnabend, 14 Uhr, ob das große Saisonziel der ersten Badmintonmannschaft des SC Wildeshausen doch noch in die Realität umgesetzt werden kann: Der Aufstieg in die Oberliga Nord. Das letzte Hindernis, das es dabei zu überwinden gilt, ist die Aufstiegsrunde, in der die Meister aus Niedersachsen, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt die beiden Aufsteiger ermitteln.

Die direkte Qualifikation zu den Aufstiegsspielen verpasste der SC durch das Unentschieden am letzten Spieltag gegen den neuen Niedersachsenmeister aus Gildehaus. Dieser verzichtete jetzt aber überraschend auf die Teilnahme in Berlin und machte so den Weg für Wildeshausen frei.

Schwierig wird es für die Kreisstädter dabei aber in doppelter Hinsicht. Den Weg in die Bundeshauptstadt wird der SC nicht in Bestbesetzung antreten können. Fenna Koop fehlt wegen einer Blinddarmoperation und Ende letzter Woche musste auch der an Nummer eins spielende Martin Möllmann (Trümmerbruch) absagen. Alexander Schierholt wird als Doppel- und Mixedspezialist wie bereits am letzten Spieltag der Saison die Mannschaft verstärken.

Wildeshausens Spieler Matthias Hütten hält EBT Berlin III für den stärksten Gegner: „EBT hat die Liga in Berlin souverän dominiert und hat mit der Bundesligamannschaft starke Spieler in der Hinterhand.“ Weiterhin mit von der Partie sind aus Sachsen-Anhalt die TSG Halle-Neustadt und der Meister aus Brandenburg. Weil Brandenburg zusammen mit Berlin den Spielbetrieb führt, ist noch nicht bekannt, welche zweite Mannschaft neben EBT Berlin III aus der Berlin-Brandenburg-Liga an der Aufstiegsrunde teilnehmen wird.

Trotz der Ausfälle schreibt Hütten die Mannschaft nicht ab: „Wir haben sehr starke Frauen und können Andreas Kühling ohne weiteres auch das Spitzeneinzel anvertrauen. Wir müssen nun alle 110 Prozent geben, um die Ausfälle zu kompensieren.“